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Frankfurt: Bei der Klimawette mitmachen

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Von: Florian Leclerc

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E-Carsharing statt eigenem Auto spart Kohlendioxid.
E-Carsharing statt eigenem Auto spart Kohlendioxid. © Michael Schick

Jede und jeder kann den persönlichen Ausstoß von Kohlendioxid leicht senken - das ist die Idee der Klimawette, welche der BUND Frankfurt unterstützt.

Der BUND Frankfurt ruft Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich an der Klimawette des Vereins „3 fürs Klima“ zu beteiligten. Wenn Michael Bilharz vom Umweltbundesamt, Initiator der Klimawette, am Montag, 9. August, an der Alten Oper halt- macht, begrüßt ihn der BUND mit einem kleinen Rahmenprogramm. Um 19 Uhr spricht Wolf-Rüdiger Hansen vom BUND Frankfurt, im Anschluss spricht Michael Bilharz, dann Anea Schäffel vom lokalen Klimaentscheid. Um 19.30 Uhr folgt die Aktion „Kick die Tonne“. Dabei sollen Bürgerinnen und Bürger eine CO2-Tonne umwerfen, um zu zeigen, dass eine Tonne weniger CO2 im Jahr erreichbar ist. Das ist das Ziel der Klimawette.

Deutschland hat 2020 rund 750 Millionen Tonnen Treibhausgase in die Atmosphäre ausgestoßen – ein Großteil davon ist CO2. Weltweit liegt Deutschland damit auf Rang sechs. In der EU ist Deutschland Spitzenreiter. Die Folgen von zu viel Kohlendioxid in der Luft sind: Temperaturanstieg, mehr Extremwetter-Ereignisse, Stürme, Starkregen, Überschwemmungen, Abschmelzen der Gletscher, Anstieg des Meeresspiegels, Migrationsbewegungen.

Jede Deutsche und jeder Deutsche verursacht pro Jahr durchschnittlich elf Tonnen CO2. Dieser Wert lässt sich laut Klimawette senken. Man kann beim Heizen und beim Energieverbrauch sparen, auf Ökostrom und Ökogas umsteigen, energieeffiziente Geräte kaufen, auf ein Konto bei einer Ökobank wechseln. Auch Spenden für Waldaufforstung, Montage von Solarpanels und Förderung von Kleinbiogasanlagen führen zum Ziel.

Weitere Infos zur Klimawette: www.3fuersklima.de

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