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Die Nassauische Heimstätte erhöht in der Nordweststadt die Mieten um bis zu 15 Prozent. Das stößt auf scharfe Kritik. Foto: Rolf Oeser
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Die Stadt Frankfurt arbeitet an einem neuen Mietspiegel. Dafür lässt sie Mieterinnen und Mieter nach ihrer Wohnungssituation befragen.

Wohnungen

Frankfurt: Befragungen für Mietspiegel 2022

  • Christoph Manus
    VonChristoph Manus
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Mehr als 3500 Haushalte sollen bei Interviews für einen neuen Mietspiegel in Frankfurt mitmachen. Dieser soll zum 1. Juni 2022 in Kraft treten.

Die Arbeiten für den Mietspiegel 2022 haben begonnen. Im Juli will das IFAK Institut aus Taunusstein, das die Stadt Frankfurt bei dessen Erstellung unterstützt, die ersten Frankfurterinnen und Frankfurter nach ihrer Wohnungssituation befragen. Dabei geht es etwa um die Ausstattung und die Miethöhe. Bis Ende Oktober soll es nach Angaben der Stadt Interviews mit mehr als 3500 Haushalten geben. Diese seien nach dem Zufallsprinzip aus allen Haushalten in Frankfurt ausgewählt worden.

„Ihre Teilnahme ist wichtig. Machen Sie mit“, sagt Planungsdezernent Mike Josef (SPD). Trotz der Pandemie sollen die Gespräche möglichst in der jeweiligen Wohnung stattfinden. Das sei für die Sicherstellung der Datenqualität von großer Bedeutung, heißt es. Die Interviewenden ließen sich laut Institut regelmäßig auf Corona testen und hielten umfassende Hygiene-Regeln ein. Man habe im vergangenen Jahr bereits viele Erfahrungen bei der sicheren Durchführung solcher Vor-Ort-Termine gesammelt.

Ortsübliche Vergleichsmiete ist wichtige Bezugsgröße für Regelungen wie die Mietpreisbremse

Die bei den Befragungen erhobenen Angaben sollen unter Wahrung des Datenschutzes vom Institut Wohnen und Umwelt aus Darmstadt statistisch ausgewertet werden und so die Grundlage des neuen qualifizierten Mietspiegels bilden. Der soll zum 1. Juni 2022 in Kraft treten.

Das Zahlenwerk gilt als amtliche Auskunft über das allgemeine Mietpreisgefüge in Frankfurt. Vermieter dürfen die Miete für eine Wohnung jeweils höchstens bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete anheben. Dieser Vergleichswert ist eine wichtige Bezugsgröße für zahlreiche gesetzliche Regelungen. So dürfen etwa, seitdem die Mietpreisbremse gilt, die Mieten, die ein Eigentümer nach Mieterwechsel verlangt, höchstens zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen.

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