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Frankfurt baut 900 Wohnungen im Rebstock-Areal.

Rebstock-Areal

Frankfurt baut 900 Wohnungen im Rebstock-Areal

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Die Rebstock-Arrondierung nahe der A648 nimmt Gestalt an.

Die Bauarbeiten im nordöstlichen Teil des Rebstockareals, direkt an der A 648 auf Höhe des Katharinenkreisels, sind einen großen Schritt näher gerückt. 900 Wohnungen sollen dort entstehen, zu 90 Prozent Mietwohnungen, außerdem eine Kita mit sechs Gruppen und ein Quartiersplatz mit Lokalen und Geschäften. Für die genaue Gestaltung des künftigen Lindberghplatzes soll es einen Workshop geben.

Die Stadt hat nun mit den künftigen Bauherren, der ABG Frankfurt, der LBBW-Immobilien-Management und Sapphire Immobilien-Investment, einen Vertrag geschlossen, der die Kostenaufteilung für die soziale Infrastruktur vor Ort regelt, aber auch für die ökologischen Ausgleichsflächen. Anwohner und Naturschützer hatten kritisiert, dass die Stadt für das Vorhaben Bäume im sogenannten Rebstockwäldchen fällen musste.

Ursprünglich sollten auf der Fläche Büros entstehen, immerhin bildet sie für das Wohnquartier an der Leonardo-da-Vinci-Allee einen Lärmriegel zur Autobahn. Davon sind die Projektentwickler wieder abgerückt; Wohnraum ist derzeit stärker gefragt. Auch das hatte Kontroversen nach sich gezogen: Mietwohnungen als Lärmschutzriegel einzusetzen. 

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