1. Startseite
  2. Frankfurt

Bahnhofsviertel außer Kontrolle – Politik sieht Handlungsbedarf

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Oliver Teutsch

Kommentare

Das Frankfurter Bahnhofsviertel, hier die Taunusstraße, ist derzeit mehr als je zuvor ein Hort der Kriminalität.
Das Frankfurter Bahnhofsviertel, hier die Taunusstraße, ist derzeit mehr als je zuvor ein Hort der Kriminalität. Renate Hoyer © Renate Hoyer

Das Bahnhofsviertel in Frankfurt ist außer Kontrolle. Für eine Verbesserung der Lage nimmt die Polizei die Politik in die Pflicht.

Die Zustände im Bahnhofsviertel in Frankfurt sind schlimmer denn je. Kein Tag vergeht, an dem der Bereich nicht in den Polizeimeldungen auftaucht, meist wegen Raubs. Der neue Polizeipräsident Stefan Müller will sich der Thematik annehmen und hofft auf die Unterstützung der Stadtregierung. Denn die Verelendung der Menschen dort zu verhindern, sei nicht Aufgabe der Polizei.

Frankfurter Bahnhofsviertel: Gesundheitsdezernent beklagt Tatenlosigkeit

Sicherheitsdezernentin Annette Rinn (FDP) hat sich zum Bahnhofsviertel noch nicht näher geäußert. Es brauche dort mehr öffentliche Toiletten, forderte sie unlängst. Gesundheitsdezernent Stefan Majer (Grüne) wirft die CDU Tatenlosigkeit vor. Der Frankfurter Weg müsse weiterentwickelt werden, fordert die Oppositionspartei. Majer moniert, die Kommunen bräuchten „dringend größere gesetzliche Handlungsspielräume, um neue Wege der Behandlung und Substitution im Umgang mit Crack zu erproben“. Rückenwind erhofft er sich von der ersten internationalen Crack-Fachtagung am 4. Oktober in Frankfurt. (ote)

Das Frankfurter Bahnhofsviertel ist durch seine Vielschichtigkeit beliebt bei Touristen. Als Hort von Kriminalität und Prostitution allerdings auch immer wieder Gegenstand von Kontroversen.

Auch interessant

Kommentare