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Garderobendamen in der Jahrhunderthalle. Und schon wieder diese Ähnlichkeit mit Gerd Knebel (li.) und Henni Nachtsheim!
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Garderobendamen in der Jahrhunderthalle. Und schon wieder diese Ähnlichkeit mit Gerd Knebel (li.) und Henni Nachtsheim!

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Frankfurt: Badesalz wirbelt virtuell

  • Thomas Stillbauer
    vonThomas Stillbauer
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Mit dem Comedy-Duo Gerd Knebel und Henni Nachtsheim auf „Backstage-Safari“ durch die Jahrhunderthalle. Aber der Sicherheitsdienst hätte da noch ein paar Fragen.

Endlich – in der Jahrhunderthalle ist wieder was los. Man muss noch nicht mal hingehen. Am Montag hat das Comedy-Duo Badesalz die Premiere seines neuen Programms gefeiert: im Internet. Es heißt „Backstage-Safari“ und stellt dem Publikum die Leute vor, die hinter den Kulissen der Jahrhunderthalle arbeiten. Sie heißen: Gerd Knebel und Henni Nachtsheim. Alle.

„Is des uffreeschend“, sagt Gerd Knebel am Montag vor dem Start. „Mei Nerve!“ Dabei muss er sich keine Sorgen machen – es ist ja alles längst im Kasten. „Wie schön, die Halle zum Leben zu erwecken“, sagt Henni Nachtsheim. Das tun sie, indem sie die Rollen all der Menschen (und, nun ja, auch einiger Tiere) einnehmen, die in dem Konzerttempel in Unterliederbach arbeiten. Das Ganze unter dem Motto „Hessisch virtuell“.

Da sind etwa die zwei Empfangsdamen, die die Besucher willkommen heißen – nicht ohne Ermahnungen: „Anständig benehmen!“ – „Keine Sauerei!“ Da sind auch die beiden Typen von der Security, bis an die Zähne bewaffnet, die ein paar Fragen hätten, bevor sie jemanden reinlassen: „Name? Allergien? Größe? Gewicht? Vorbestraft?“

So reihen sich die Szenen mit skurrilen Damen und Herren aneinander, frei steuerbar vom Publikum daheim am elektronischen Endgerät. Ursprünglich war etwas ganz anderes geplant. Ein ganz großes Projekt hatte Henni Nachtsheim mit Regisseurin Andreana Clemenz ausbaldowert, etwas rund um die Eintracht. Aber dann kam Corona. Auch die nächste Idee ließ sich nicht verwirklichen, etwas mit Buden am Main. „Das wäre zu teuer geworden, allein schon wegen der Security, die nachts alles hätte bewachen müssen.“ Also neue Idee: vielleicht rund um die Jahrhunderthalle. Oder noch besser: in der Jahrhunderthalle. Und weil Corona immer noch unerbittlich war: aus der Jahrhunderthalle heraus. Virtuell.

Entstanden ist „ein Mischverhältnis aus reeller und gezeichneter Welt“, sagt Andreana Clemenz. Mit Zeichnungen von Udo Schöbel, der den Szenen eine Comic-Optik verleiht. Wer in diese Welt eintaucht, kann nicht nur ein Dutzend Szenen mit dem Badesalz-Duo sehen – es gibt auch viel zum Spielen, Gimmicks zum Herunterladen (Rezepte etwa) und sympathische Enten, die quaken – „natürlich hessisch“. Hessisch virtuell eben.

Was muss man vorm Bildschirm anziehen, damit einen die krasse Security durchlässt? „Smoking“, sagt Gerd Knebel. „Oder Bademantel. Oder beides.“

Ab sofort im Internet buchbar unter: badesalz-backstage-safari.de

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