Wissenschaft

Aventis-Foundation zeichnet Forscher aus

  • George Grodensky
    vonGeorge Grodensky
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Die Aventis-Foundation fördert frische Ideen von wissenschaftlichem Nachwuchs. Am Donnerstag wurden drei Forscher in Frankfurt ausgezeichnet.

Eine Brücke bauen, das soll der Forschungspreis Life Sciences Bridge Award der Aventis-Foundation, die früher einmal die Stiftung der Hoechst AG gewesen ist. Der Preis ist mit 100 000 Euro dotiert. Das Geld soll helfen, den Forschenden frühzeitig ein selbstständiges wissenschaftliches Arbeiten zu ermöglichen, und so die Brücke zwischen abgeschlossener Promotion oder Habilitation und einer unbefristeten Professur schlagen.

Am Donnerstag hat die Stiftung in der Villa Bonn in Frankfurt die Preise an drei junge Wissenschaftler überreicht. Die Life Sciences, das sind die Lebens- oder Biowissenschaften, unter anderem Biologie, Biochemie und Medizin.

Preisträger Dominik Niopek, 33, forscht an der TU Darmstadt zu einem Verfahren, das neuartige Proteine (designer proteins) mit neuen Qualitäten schaffen soll. Stefan Pfeffer, 35, beschäftigt sich an der Uni Heidelberg mit der Aufklärung der Struktur makromolekularer Komplexe. Philipp Vollmuths Spezialgebiet ist die Entwicklung von Methoden auf Basis von künstlicher Intelligenz zur Analyse von Hirntumoren.

Es ist erst die zweite Ausgabe des Bridge Awards. Den Preis hat die Stiftung an vier Hochschulen ausgeschrieben, der Goethe-Uni in Frankfurt, der Gutenberg-Uni in Mainz, der TU Darmstadt und der Uni Heidelberg. Im kommenden Jahr möchte das Kuratorium den Umkreis erweitern. Junge Forscher:innen aus ganz Deutschland sollen sich dann bewerben.

Auch im Bereich der Kulturförderung wolle die Stiftung neue Formate entwickeln, kündigte Kuratoriumsvorsitzender Günther Wess an. Darunter eine neue Nachwuchsförderung.

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