Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Wenn Autos „20 Handkäs“ Abstand halten, fahren Radler:innen sicherer.
+
Wenn Autos „20 Handkäs“ Abstand halten, fahren Radler:innen sicherer.

Mobilität

Autos sollen beim Überholen 1,5 Meter Abstand halten

  • Florian Leclerc
    vonFlorian Leclerc
    schließen

Eine Aufklärungskampagne auf Bussen wirbt für den Sicherheitsabstand beim Überholen von Radfahrer:innen. „20 Handkäs‘ Abstand“ heißt die Kampagne.

Eine städtische Kampagne wirbt dafür, dass Autofahrer:innen beim Überholen 1,5 Meter Abstand zu Fahrradfahrer:innen halten sollen. „Mindestens 20 Handkäs Abstand“ lautet die Botschaft, die das Verkehrsdezernat auf die Hecks von 40 Bussen hat drucken lassen.

„20 Handkäs“ stehen dabei für anderthalb Meter Abstand. So viel Platz müssen Autofahrer:innen lassen, wenn sie Radfahrer:innen überholen. Das gilt seit Änderung der Straßenverkehrsordnung am 28. April. Ein Verstoß kostet 30 Euro Bußgeld. Wer ein Kind, eine hilfsbedürftige Person oder einen alten Menschen dicht überholt, muss 80 Euro zahlen und bekommt einen Punkt in Flensburg.

„Diese Vorschrift hat sich in den Köpfen der Bevölkerung in weiten Teilen noch nicht festgesetzt. Noch immer kommt es im alltäglichen Leben vielfach zu gefährlichen Überholvorgängen, in denen der Mindestabstand nicht eingehalten wird“, teilte Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD) mit.

Er betonte, dass eine steigende Zahl von Menschen heute mit dem Fahrrad auf den Straßen Frankfurts unterwegs sei. Das Verkehrsdezernat unterstütze diese Entwicklung. Allerdings müssten Radfahrer:innen das Gefühl haben, Straßen sicher befahren zu können, auch wenn es keine baulich getrennten Radwege gebe. „Nur wenn es gelingt, das subjektive Empfinden von Sicherheit auf dem Fahrrad zu steigern, können verängstige Radfahrende vom Gehweg geholt und der Anteil vom Radfahrverkehr allgemein weiter erhöht werden“, sagte er.

Die Kampagne läuft für sechs Wochen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare