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Frankfurt: Austausch von Gasleuchten forciert

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Von: Kathrin Rosendorff

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Der Austausch der Gasleuchten spart Energie.
Der Austausch der Gasleuchten spart Energie. © Rolf Oeser

Der Frankfurter Magistrat will zusätzlich 3,3 Millionen Euro aus dem Haushalt für 2022 freigeben, um die Gasleuchten abzuschaffen und das Klima zu schonen.

Wir wollen den Austausch der Gasleuchten wieder forcieren. Das ist nicht nur gut fürs Klima, sondern auch für die Stadtkasse“, betont Mobilitätsdezernent Stefan Majer (Grüne). Einen wichtigen Beitrag zur Einsparung fossiler Brennstoffe wie Erdgas und zur Senkung des dadurch verursachten CO2-Ausstoßes leiste der Rückbau der gasbetriebenen Straßenbeleuchtungsanlagen. Zur Beschleunigung des Gasleuchtenrückbaus sei es erforderlich, die im Investitionsprogramm seit 2019 auf 2,5 Millionen Euro pro Jahr reduzierten Finanzmittel auf ein bedarfsgerechtes Niveau zu erhöhen. Bereits mit dem Antrag zum Haushalt 2022 der Koalitionsfraktionen seien die Mittel um eine Million Euro erhöht worden .

Der Magistrat schlägt vor, weitere 3,3 Millionen Euro aus den neu im Haushalt 2022 geschaffenen Töpfen zum Klimaschutz und zur Klimaanpassung freizugeben. Zur Auszahlung bedarf es noch eines Beschlusses der Stadtverordnetenversammlung.

Bereits für das Jahr 2022 sei damit der Rückbau von 383 Gasleuchten und deren Ersatz und die Errichtung von 374 insektenfreundlichen LED-Leuchten geplant. Der Rückbau der 383 Gasleuchten spare rund 500 Tonnen CO2 pro Jahr und 2 778 754 kWh im Jahr an Gas ein.

Aufgrund der gekürzten Haushaltsmittel wurden in den Jahren 2020 nur 124 und 2021 nur 164 Gasleuchten umgerüstet. Derzeit sind von den ursprünglichen 5467 Gasleuchten noch etwa 4000 in Betrieb.

Unter Zugrundelegung der gekürzten Mittel (2,5 Millionen Euro per annum) würde der komplette Rückbau der Gasbeleuchtungsanlagen noch weitere 24 Jahre dauern. „Jetzt streben wir den Ersatz aller Gasleuchten bis zum Ende des Jahrzehnts an“, sagt Stadtrat Majer abschließend. rose

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