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Frankfurt: Auch Süwag erhöht die Preise für Gas und Strom

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Von: Christoph Manus

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Ein vergünstigtes Basiskontingent – und der normale Preis für den übrigen Stromverbrauch, so sehen die Pläne derzeit aus.
Gas wird teurer und teurer. Doch nun drehen die Frankfurter Energieversorger Mainova und Süwag auch kräftig am Strompreis. © Bernd Weißbrod/dpa

Gas und Strom werden auch für Haushalte, die von Süwag beliefert werden, deutlich teurer. Das Frankfurter Unternehmen begründet den Anstieg mit hohen Großhandelspreisen.

Nach Mainova erhöht auch der zweite große Frankfurter Energieversorger Süwag Energie die Preise für Strom und Gas zum Jahreswechsel deutlich. Wie die Eon-Tochter auf Anfrage der Frankfurter Rundschau mitteilt, steigt der Arbeitspreis für die Kilowattstunde Strom im Sondervertragsbereich auf rund 50 Cent pro Kilowattstunde, für Gas auf rund 20 Cent pro Kilowattstunde.

„Die Grundversorgung wird dementsprechend leicht darüber liegen“, heißt es. Die genauen Preise würden im Laufe der Woche veröffentlicht. Die Erhöhungen, die laut Unternehmen alle Tarife betreffen, begründet Süwag mit dauerhaft erhöhten Preisen an den Großhandelsmärkten und einem starken Anstieg der Netznutzungsentgelte.

Mainova hatte schon am Montag starke Preiserhöhungen angekündigt. Das Unternehmen verlangt zum 1. Januar in der Grundversorgung gut 50 Cent pro Kilowattstunde Strom. Das ist ein Plus von fast 80 Prozent. Gas kostet in der Grundversorgung künftig 17,37 Cent pro Kilowattstunden– fast doppelt so viel wie noch Anfang dieses Jahres.

Wie hoch die Rechnungen für Strom- und Gas-Kund:innen tatsächlich ausfallen, hängt auch von den geplanten Entlastungsmaßnahmen des Bundes ab. So soll etwa für 80 Prozent des bisherigen Verbrauchs der Preis für Strom auf 40, für Gas auf 12 Cent gedeckelt werden.

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