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Frankfurt

Frankfurt: Asta stellt Forderungen an die Stadt

  • Stefan Simon
    VonStefan Simon
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Der Studierendenausschuss in Frankfurt wünscht von neuer Römer-Koalition mehr Rücksichtnahme. Dabei geht es unter anderem um 3000 neue Wohneinheiten für Studierende.

Der allgemeine Studierendenausschuss (Asta) der Goethe-Universität hat einen Forderungskatalog an die womöglich neue Römer-Koalition aus Grüne, SPD, FDP und Volt erstellt. Darin fordert der Asta die Parteien auf die Nöte und Interessen der Studierendenschaft „endlich anzunehmen“, heißt es in einer Mitteilung. „Die Studierenden der Hochschulen machen rund ein Zehntel der Stadtbevölkerung aus, aber dies scheint nur selten in der Stadtpolitik Berücksichtigung zu finden“, heißt es.

Konkret fordert der Studierendenausschuss das Semesterticket von jährlich 432 Euro an das hessenweite Jobticket in Höhe von 365 Euro anzupassen. „So wie es die Parteien der zukünftigen Römer-Koalition bereits fordern“, sagt Asta-Vorstand Sebastian Heidrich. Auch der Mangel an bezahlbaren Wohnraum treffe die Studierenden hart. Für 4,5 Prozent der Studierenden im Stadtgebiet gäbe es einen Wohnheimplatz vonseiten des Studentenwerks. „Daher fordert der Asta die zukünftige Stadtregierung zum Bau von 3000 studentischen Wohneinheiten innerhalb der nächsten fünf Jahre auf“, sagt Wohnraumreferent Tim Hoppe. Dabei dürfte deren Miete den im Bafög festgelegten Höchstsatz von 325 Euro nicht übersteigen.

Zur Erreichung dieses Ziels bedürfe es zudem der strukturellen Flächenversorgung gemeinwohlorientierter Bauträger. Auch für eine „sozial-ökologische Transformation Frankfurts hin zu einem klimagerechten und solidarischen Ort“ setzt sich der Asta ein. Die Umgestaltung Frankfurts zur klimaneutralen Stadt sollte im engen Austausch und in Abstimmung mit den relevanten Wissenschaftsbereichen der Goethe-Uni sowie mit dem sich im Aufbau befindenden Green Office umgesetzt werden, fordert Ökologiereferent Moritz Schmitthenner.

Weiter setzen sich die Studierenden für eine Stiftungsprofessur für Kritische Theorie ein, die das Erbe der Frankfurter Schule mit „Leben füllen und die Bedeutung des Wissenschaftsstandorts Frankfurt“ hervorhebe. Weltweit werde die Goethe-Universität noch heute vor allem mit der Frankfurter Schule assoziiert. „Auf dem Campus erinnern in erster Linie Denkmäler sowie Namen von Straßen und Plätzen an diese Tradition. Dies muss sich ändern“, sagt Asta-Vorsitzende Kyra Beninga.

Zu guter Letzt solle das Studierendenhaus auch nach dem ausstehenden Umzug der Studierendenschaft auf den Campus Westend in Form eines soziokulturellen Zentrums dienen und in den Besitz des Vereins Offenes Haus der Kulturen übergehen.

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