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Unionskanzlerkandidat Armin Laschet mit Gert Bugdoll, stellvertretender Vorsitzender der Sportjugend Hessen, im Boxcamp Gallus.
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Unionskanzlerkandidat Armin Laschet mit Gert Bugdoll, stellvertretender Vorsitzender der Sportjugend Hessen, im Boxcamp Gallus.

Bundestagswahlkampf

Armin Laschet in Frankfurt: CDU-Kanzlerkandidat teilt im Ring Schläge aus

  • Helen Schindler
    VonHelen Schindler
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Armin Laschet (CDU) beginnt seine Wahlkampftour im integrativen Boxcamp Gallus in Frankfurt – dort lernen Kinder und Jugendliche nicht nur boxen.

Frankfurt – Kurz steigt Armin Laschet selbst in den Ring, streift sich blaue Boxhandschuhe über und teilt einige Schläge aus – gegen zwei Schlagpolster, die ein Trainer des Boxcamp Gallus hochhält.

Es ist der Auftakt der CDU-Deutschlandtour, der Wahlkampftour Laschets, die eigentlich schon in der vorigen Woche beginnen sollte, aber wegen der Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen verschoben wurde. Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident und Unionskanzlerkandidat hat sich dafür das Boxcamp Gallus ausgesucht, ein Pädagogikprojekt der Sportjugend Frankfurt. Die Kinder und Jugendlichen lernen dort nicht nur wie man einen linken Haken schlägt, sondern bekommen auch Hausaufgabenbetreuung. Integration und Förderung stehen im Mittelpunkt.

Armin Laschet (CDU) besucht Frankfurt: „Es ist egal, wo jemand herkommt“

„Die Jugendlichen lernen hier sehr viel, aber nicht nur übers Boxen, sondern auch über Disziplin und Respekt – also fürs Leben“, sagt Alexander Hüttermann. Der 18-Jährige kämpft seit zwei Jahren im Boxcamp Gallus und hat gerade Abitur gemacht.

Im Boxklub werde Integration und Sport gelebt, findet auch Laschet. „Die Grundidee, jeder in der Gesellschaft solle es schaffen können, unabhängig von der Herkunft der Eltern, wird hier gepflegt und vorangebracht.“ Die Jugendlichen könnten ihre Kräfte messen – aber in einem geordneten Rahmen. „Unsere Gesellschaft ist eine vielfältige, es ist egal, wo jemand herkommt, entscheidend ist, dass er seinen Beitrag zu unserer Gesellschaft leistet“, sagt Armin Laschet. Und weil das nur durch die gemeinsame deutsche Sprache gelinge, setze er sich für eine verpflichtende Sprachstandsfeststellung bereits im Kindergarten ein. Damit alle zum Beginn der Grundschulzeit die gleichen Startchancen hätten.

CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet spricht sich in Frankfurt für schnellere Impfkampagne aus

Petra Preßler, Vorsitzende der Sportjugend Frankfurt, nutzt Laschets Besuch, um ihren Wunsch deutlich zu machen, dass diejenigen, die an der Basis arbeiten und die sich täglich mit den Nöten von Kindern und Jugendlichen auseinandersetzen, mit in alle weiteren (pandemiebedingten) Entscheidungen einbezogen werden. Man müsse „auch mal andere zu Wort kommen lassen, die einfach wissen, wovon sie sprechen“, sagt Preßler. „Für die Jugendlichen ist es wichtig, dass es weitergeht – mit und ohne Corona.“

Aktivitäten, wie sie der integrative Boxclub anbietet, hätten während der Corona-Pandemie besonders gelitten, gibt Laschet zu. Man müsse immer an die Konsequenzen für Kinder und Jugendlichen denken, wenn Sporteinrichtungen und Schulen geschlossen würden. „Nur digital über den Bildschirm kann man nicht gemeinsam sozial lernen“, sagt Laschet. Um einen weiteren Lockdown zu verhindern, müsse die Impfkampagne weiter vorangetrieben werden. (Helen Schindler)

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