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Multikulturalität

Frankfurt: Antirassistische Arbeit stärken

  • Stefan Simon
    VonStefan Simon
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Die Initiative Schwarze Menschen bezieht ein Büro im zivilgesellschaftlichen Zentrum „Stadtraum Frankfurt“. Die ISD plant zudem diverse Veranstaltungen.

Die Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD) bezieht ein Büro im zivilgesellschaftlichen Zentrum „Stadtraum Frankfurt“. Das Dezernat für Integration und Bildung sowie das Amt für Multikulturelle Angelegenheiten (Amka) sicherten eine Anschubfinanzierung für die Vernetzung afrodiasporischer und Schwarzer Strukturen durch die ISD zu, heißt es in einer Mitteilung.

Mit diesem ersten Schritt schaffe man verlässliche Rahmenbedingungen für die Arbeit einer der ältesten Selbstvertretungen Schwarzer Menschen in Deutschland, heißt es. Die Initiative wird das Büro ab Mai beziehen.

Die Liste an geplanten Vorhaben sei lang. Seit mehr als 35 Jahren kämpfe die ISD für die Anliegen Schwarzer Menschen und gegen rassistische Diskriminierungsformen in den Strukturen einer weißen Dominanzgesellschaft, sagt Elonore Wiedenroth-Coulibaly, Mitbegründerin der ISD. „Wir freuen uns, dass das Dezernat uns mit dem Angebot der Büronutzung nun auf struktureller Ebene entgegenkommt und unsere langjährige Arbeit würdigt.“

Die ISD plant auch diverse Veranstaltungen. Ziel sei es unter anderem, über die Kontinuitäten Schwarzer Geschichte in Deutschland aufzuklären und Anti-Schwarzen-Rassismus sowie gesellschaftliche Diskriminierung zu bekämpfen. „Dieses Vorhaben braucht eine strukturelle Basis und politische Strategie“, sagt Integrationdezernentin Sylvia Weber (SPD).

Auf zivilgesellschaftlicher Seite leiste die ISD diese wichtige Arbeit schon sehr lange. „Jetzt möchten auch wir einen Teil dazu beitragen und Strukturen schaffen, die eine gesellschaftlich dringend notwendige Auseinandersetzung ermöglichen“, sagt die Dezernentin.

Außerdem betonte Weber, dass Diversitäts- und Antirassismuspolitik Ressourcen und Verlässlichkeit benötige. „Mit dieser Kooperation schaffen wir die Grundlage für eine gemeinsame rassismuskritische Arbeit der nächsten Jahre.“

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