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Die Stadt Frankfurt hofft, dass 55 Wohnungen in der Ladengalerie Bockenheim ihre Sozialbindung behalten.
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Die Stadt Frankfurt hofft, dass 55 Wohnungen in der Ladengalerie Bockenheim ihre Sozialbindung behalten.

Sozialwohnungen

Frankfurt: Angst vor steigenden Mieten an der Leipziger Straße

  • Christoph Manus
    VonChristoph Manus
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Noch laufen Gespräche zwischen der Stadt Frankfurt und dem Eigentümer: Doch es wird immer wahrscheinlicher, dass 55 Wohnungen in Bockenheim ihre Sozialbindung verlieren.

Schon zum Jahresende verlieren 55 Wohnungen in der Ladengalerie an der Ecke Leipziger Straße/Adalbertstraße in Bockenheim ihre Sozialbindung. Noch immer hat sich die Stadt Frankfurt aber mit dem Eigentümer auf keine Lösung verständigen können, die zu einer Verlängerung der Bindungsfrist führt – also etwa den Kauf von Belegungsrechten. „Wir sind aktuell noch in Gesprächen“, sagte Mark Gellert, Sprecher von Planungsdezernent Mike Josef (SPD) am Mittwoch der Frankfurter Rundschau lediglich. Die Stadt habe dem Eigentümer mehrere Vorschläge unterbreitet. Eine Entscheidung falle wohl erst im Januar. Die Stadt habe den Eigentümer gebeten, während der Gespräche auf Mieterhöhungen zu verzichten, teilte Josef jüngst auf eine Frage der Stadtverordneten Pearl Hahn (Linke) mit.

Die Linke im Römer ist mit diesen Antworten alles andere als zufrieden. Auf laufende Gespräche zu verweisen und so zu suggerieren, es gebe noch Hoffnungen, die Sozialbindungen zu erhalten, grenze an Täuschung, kritisiert Eyup Yilmaz, der wohnungspolitische Sprecher der Fraktion. „Diese Kultur der Versprechungen verhindert Gentrifizierung und Verdrängung nicht.“ Schon die Gespräche über auslaufende Bindungen in der Zoopassage und in der Waldschmidtstraße im Ostend seien ohne Erfolg geblieben. Nun drohten auch in der Ladengalerie Mieterhöhungen nach Mietspiegel und nach Modernisierungen.

Yilmaz hält einen Kurswechsel beim Bau von Sozialwohnungen für nötig. „Wir brauchen unbefristete Bindungen im geförderten Wohnungsbau“, fordert er. Die Stadt müsse Druck auf das Land ausüben, um das Wohnraumförderungsgesetz zu ändern.

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