Die Frankfurter Paulskirche.

Demokratiezentrum

Stabsstelle regelt Sanierung der Frankfurter Paulskirche

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Oberbürgermeister Peter Feldmann will dem Baudezernat drei Mitarbeiter an die Seite stellen. Eine Lenkungs- und eine Steuerungsgruppe erarbeitet politische und praktische Details.

Bis 2023 soll die bedeutende Frankfurter Paulskirche saniert werden. Das hat das Parlament vom Magistrat gefordert. Damit das Projekt zügig vorankommt, erhält das Dezernat für Bau und Immobilien nun Verstärkung: Mit einer Verfügung hat Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) eine Stabsstelle eingerichtet, die die Sanierung des historischen Gebäudes strukturieren soll. 

Geplant seien drei zusätzliche Personalstellen, teilte die Stadt am Sonntag mit. Zudem erhalte die Behörde Sach- und Planungsmittel. 19,5 Millionen Euro steuert die Bundesregierung zu dem Vorhaben bei – das Geld soll ebenfalls der Stabsstelle zur Verfügung gestellt werden.

Frankfurt: Feldmann engagiert sich für die Paulskirche 

„Die zügige Sanierung der Paulskirche braucht vernünftige Strukturen“, sagte OB Feldmann. „Die verstärken wir durch die Stabsstelle.“

Die Verfügung des Rathauschefs sieht neben der eigentlichen Stabsstelle auch eine Lenkungsgruppe vor. Sie hat die Aufgabe, die politische Ebene abzubilden und grundsätzliche Entscheidungen zu treffen: etwa, ob aus zeitlichen Gründen zentrale Teile der Sanierung an externe Dritte übergeben werden sollen.

Frankfurt: Steuerungsgruppe für die Paulskirche

In einer Steuerungsgruppe werden wiederum Experten der beteiligten Ämter versammelt sein, um die konkreten Schritte zu besprechen. Die Federführung liege weiter beim Amt für Bau und Immobilien. Es untersucht seit zweieinhalb Jahren, inwieweit die Paulskirche saniert werden muss. Brandschutz und Technik stehen oben auf der Liste. Ein Bürgerdialog soll Wünsche der Bevölkerung auch für das neu geplante Haus der Demokratie berücksichtigen – „einen Ort der Begegnung und des Austausches in unmittelbarer Nachbarschaft zur Paulskirche“, sagte Feldmann.

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