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Hier soll die A661 eingehaust werden.

A661

Ringen um die Einhausung der A661 in Frankfurt

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Die Stadt Frankfurt will die Einhausung der A661 und den Ausbau der vierspurigen Autobahn synchron planen und setzt auf eine Einigung mit dem Land.

Die Stadt wirbt beim Land Hessen dafür, die Einhausung der Autobahn A661 zwischen Friedberger und Seckbacher Landstraße sowie den Ausbau der vierspurigen Autobahn mit weiteren Funktionsspuren synchron zu planen. „Unser Ziel bleibt die Inbetriebnahme der Einhausung im Jahr 2028“, sagte Marcus Gwechenberger vom Stadtplanungsamt der Frankfurter Rundschau. Von 2019 bis 2024 will das Stadtplanungsamt mit Land beziehungsweise Bund die Planung entwickeln. Von 2024 bis 2028 soll die Autobahn A661 ausgebaut werden. „Wir wollen das als gemeinsames Projekt umsetzen“, sagte er.

Der Stadtplaner reagiert damit auf Aussagen des Hessischen Verkehrsministeriums, wonach die Stadt sich für eine vollständige Synchronisation der Projekte früher hätte festlegen müssen. Wolfgang Harms, Sprecher von Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne), führte aus, dass die Straßenbehörde Hessen Mobil ihre Planungen nicht pausieren könne, um auf die Einhausung zu warten.

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Diese befinde sich in einem sehr frühen Planungsstadium. Das Land begrüße die Einhausung und wolle sie, soweit möglich, in der anstehenden Verwaltungsvereinbarung berücksichtigen. Harms verwies auf den Lärmschutz, der im Zuge des Autobahnausbaus mit oder ohne Einhausung nötig sei. Ab 2021 ist die neue Autobahngesellschaft des Bundes für Planung und Bau von Autobahnen zuständig.

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