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Wahlbrief zur Europa-Wahl

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Frankfurt: Rekord bei der Briefwahl

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Schon 52.345 Personen haben für die Europawahl am 26. Mai Unterlagen angefordert, um ihre Stimme per Briefwahl abzugeben.

Es gibt in Frankfurt ein hohes Interesse daran, zur Europawahl am 26. Mai per Brief seine Stimme abzugeben. Am Montagabend hatten bereits 52 345 Personen Unterlagen zur Briefwahl angefordert. Das war ein neuer Rekord. Bei der Europawahl 2014 hatten insgesamt lediglich 48 926 Wähler an der Briefwahl teilgenommen.

Die Fachleute des städtischen Wahlamtes sind vorsichtig bei der Interpretation dieser Zahlen. In jedem Fall zeige sich, dass sich immer mehr Menschen per Briefwahl vom Wahlsonntag unabhängig machen wollten. Bei der Europawahl sind in Frankfurt rund 428 000 Personen berechtigt, ihre Stimme abzugeben. Das ist ein Zuwachs von 10 300 Menschen im Vergleich zum Wahlgang 2014.

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Mit 2,5 Prozent fiel der Anstieg niedriger aus als der Zuwachs von knapp acht Prozent bei der Bevölkerung insgesamt in diesem Zeitraum. „Das hohe Bevölkerungswachstum in der Stadt spiegelt sich nicht vollständig bei den Wahlberechtigten wider, da es stark auf dem Zuzug von Menschen aus den Ländern außerhalb der Europäischen Union basiert“, so der für Statistik zuständige Dezernent Jan Schneider (CDU).

Mehr als 2700 junge Menschen in Frankfurt sind zum ersten Mal überhaupt zu einer Wahl aufgerufen. Sieben Prozent der Berechtigten haben noch nie an einer Europawahl teilgenommen.

Bei den Wahlberechtigten stellen die Frauen mit 51,5 Prozent knapp mehr als die Hälfte. Fast ein Drittel der Wahlberechtigten hat das 60. Lebensjahr überschritten. Mehr als ein Viertel ist entweder zwischen 45 und 59 Jahren oder zwischen 18 und 34 Jahren alt.  

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