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Nach Attacke im Frankfurter Hauptbahnhof ist die Anteilnahme an dem Tod des acht Jahre alten Jungen riesig. 

Tod am Hauptbahnhof

Hauptbahnhof Frankfurt: Eltern des verstorbenen Jungen bitten um Trauerzeit

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Die Ermittlungen nach dem Tod am Gleis 7 des Frankfurter Hauptbahnhofs dauern an. Die Eltern bitten um etwas Zeit, das Geschehene zu verarbeiten. 

Die Eltern des acht Jahre alten Jungen, der am Montag voriger Woche am Frankfurter Hauptbahnhof vor einen einfahrenden ICE gestoßen und getötet wurde, haben sich über ihren Rechtsanwalt erstmals an die Öffentlichkeit gewandt. Sie bedankten sich für die Anteilnahme am Schicksal ihres Sohnes und zeigten sich „sehr gerührt von der enormen Hilfsbereitschaft“. Sollte der Tod ihres Kinder dazu beitragen, „die Sicherheit in der Öffentlichkeit und an Bahnhöfen zu verbessern, so wäre dies für sie ein Trost“.

Nach Attacke am Hauptbahnhof Frankfurt: Eltern des getöteten Jungen bitten um Zeit der Trauer

Gleichzeitig bitten die Eltern um eine ungestörte Zeit der Trauer. Zur Achtung der Privatsphäre der Familie gehöre auch, „weder Namen noch Fotos der Familie zu ermitteln und zu veröffentlichen“, teilte der Rechtsanwalt am Dienstag mit.

In dem Ermittlungsverfahren gegen den Beschuldigten wollen die Eltern als Nebenkläger auftreten. Der Anwalt der Familie stellte einen entsprechenden Antrag. Unterdessen hat die Frankfurter Polizei eine Internetseite abgeschaltet, auf der Zeugen der Tat am Hauptbahnhof Fotos und Videos hochladen konnten. Insgesamt seien 60 Hinweise eingegangen, die die Polizei in ihre Ermittlungen aufgenommen habe.

Zeugen können sich aber weiterhin bei der Polizei melden: Telefon 069 / 755 511 99, E-Mail: hinweise-hauptbahnhof@polizei-hinweise.de.

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