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Spaß auf der Rutsche im Freibad Eschersheim

Freibäder in Frankfurt

32.000 Besucher bei Saisonauftakt der Frankfurter Freibäder

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Rund 32.000 Besucher strömten zum Saisonauftakt in die Frankfurter Freibäder.

Wer sich am Wochenende auf der Suche nach einer Erfrischung in ein Frankfurter Freibad begab, stieß vor dem Eingang vermutlich auf eine lange Warteschlange: Rund 32 000 Besucher taten es ihm zum Saisonauftakt gleich. Vor allem am Sonntag füllten sich die Bäder: Um die 24 600 Badegäste verzeichneten die Frankfurter Bäderbetriebe allein an diesem Tag.

Langes Anstehen und volle Liegewiesen nahmen die Besucher für eine Abkühlung bei Temperaturen von mehr als 30 Grad in Kauf. Beispielsweise im Eschersheimer Freibad: In das Freibad an der Nidda zog es 5400 Besucher. Pünktlich zur Wiedereröffnung war dort auch die neue Stahlbrücke gegenüber dem Freibadeingang fertiggeworden.

Fahrradfahrer vermissten allerdings die Fahrradbügel, die bislang auf der Westseite der Nidda zur Verfügung standen. Viele befestigten ihre Fahrräder deshalb alternativ am Freibadzaun und sogar an der neuen Brücke selbst. Die Bügel wurden allerdings nur provisorisch während der Bauarbeiten von ihren Plätzen entfernt und sollen schon bald wieder an gewohnter Stelle installiert werden.

Freier Eintritt bis 14 Jahre

Auch im Brentanobad war der Ansturm groß. Mit etwa 6500 Badegästen verzeichnete Frankfurts größtes Freibad am Wochenende von allen Bädern die meisten Besucher. Allein am Sonntag seien dort 5500 Gäste gewesen, berichten die Bäderbetriebe.

Seit Februar können Kinder und Jugendliche bis einschließlich 14 Jahren die Frankfurter Bäder kostenlos besuchen. Der freie Eintritt soll vor allem der steigenden Anzahl von Nichtschwimmern entgegenwirken. Am Wochenende machten 9448 Kinder von diesem Angebot Gebrauch. Das seien bereits 15 bis 20 Prozent mehr als im Vorjahr, sagte Frank Müller, der Geschäftsführer der Bäderbetriebe.

Seit April besuchten insgesamt 75 364 Badegäste die Frankfurter Freibäder. Das Freibad Hausen hatte am 30. März als erstes den Betrieb eröffnet, gefolgt von dem Riedbad Bergen-Enkheim am 28. April und dem Silobad Anfang Mai. Seit dem 1. Juni sind nun alle sieben Freibäder in Betrieb.

Trotz des durchaus erfolgreichen Saisonauftakts liegt die bisherige diesjährige Besucherbilanz unter der des vorigen Jahres – damals waren es im selben Zeitraum bereits doppelt so viele Badegäste. Zurückführen lässt sich dies vermutlich auf die sommerlichen Temperaturen, die 2018 schon früher gemessen wurde als in diesem Jahr.

Mitte Juni soll die Junior-Bäder-Karte eingeführt werden und der Freibadeinlass mit Hilfe einer „Fastlane“ beschleunigt werden. Die Karte könne von zu Hause beantragt und an der Kasse des Freibads erstellt werden. Auch ein Einlass per Handy-Ticket soll demnächst möglich sein.

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