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Frankfurt will Flüchtlinge aufnehmen

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Mehr als 4000 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge befinden sich auf griechischen Inseln. Die Frankfurter Koalition will nun Menschen aufnehmen.

Die Stadt Frankfurt soll minderjährige Flüchtlinge aufnehmen. Ein entsprechender Antrag der Koalition sei auf Initiative der Grünen im Römer auf dem Weg, wie die Stadtverordneten Sylvia Momsen und Bernhard Maier (beide Grüne) mitteilten.

In den Lagern an der türkisch-griechischen Grenze sowie auf den griechischen Inseln halten sich den Angaben zufolge mehr als 4000 unbegleitete Minderjährige auf. Die Bundesregierung hat in Aussicht gestellt, 50 von ihnen nach Deutschland zu holen. „Das ist viel zu gering angesichts der Beengtheit und Zustände, in denen die Geflüchteten leben müssen“, sagten Maier und Momsen. Es gebe dort keinen Schutz, keinen Zugang zu Gesundheitsleistungen oder Schulunterricht.

Aufnahme von Familien und Kindern

Der Koalitionsantrag soll im nächsten Stadtparlament beschlossen werden. Er sehe die Aufnahme von minderjährigen Flüchtlingen und geflüchteten Familien mit Kindern sowie von unbegleiteten Kindern, die jünger als 14 Jahre sind, vor.

Frankfurt verfüge mit der Stabstelle für Geflüchtete über Erfahrung in der Aufnahme und Versorgung dieser Menschen. Personal und Unterkünfte stünden bereit. Gerade in der Corona-Krise sei es wichtig, ein geschütztes Zuhause zu haben. Das gelte auch für Flüchtlinge.

Von Florian Leclerc

Flüchtlingshelfer Joachim Lenz erklärt, warum Leben retten unabhängig von jeder Krise ist. Und warum Verbote oder Hafenblockaden Rettungsschiffe nicht wirklich aufhalten können.

Eine bislang unveröffentlichte Variante sieht vor, die geplante U4-Verlängerung von Bockenheim nach Ginnheim mit der A-Strecke über die Miquelallee zu verknüpfen.

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