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Demonstrieren zu können, ohne Angst vor negativen Folgen haben zu müssen, ist laut Umfrage ein Faktor, der die Stadt Frankfurt beliebt macht. 

„Generation Z“ willkommen 

Umfrage kürt Frankfurt zu einer der beliebtesten Städte weltweit 

Die Bevölkerung in Frankfurt wächst stetig. Drei Stadtteile legen besonders zu. Eine Erklärung könnte eine Umfrage liefern, bei der Frankfurt weltweit eine top Platzierung einnimmt.  

Frankfurt - In Frankfurt wohnen aktuell über 752.000 Menschen - Tendenz steigend. „Das durchschnittliche Bevölkerungswachstum beläuft sich derzeit auf rund 25 Neu-Frankfurterinnen und -Frankfurter täglich“, teilt die Stadt in einer Pressemitteilung mit. Erwartbar sei demnach, dass im Mai oder Juni kommenden Jahres über 760.000 Menschen in der Mainmetropole leben werden.

Frankfurt: Bevölkerung wächst stetig 

Zum Stichtag am 30. Juni diesen Jahres kann Kalbach Riedberg mit 648 neuen Frankfurtern den größten Bevölkerungswachstum verzeichnen. Dahinter folgen Bockenheim (+539/+1,3 Prozent) und Gallus (+483/+1,2 Prozent). Insgesamt 13 Stadtteile sind dagegen kleiner geworden. In Ginnheim (-77/-0,5 Prozent), Frankfurter Berg (-71/-0,9 Prozent) und in Sindlingen (-64/-0,7 Prozent) fällt der Bevölkerungsrückgang am stärksten aus. Die kompletten Zahlen der Stadt Frankfurt gibt es auch als kostenlosen Download. 

Frankfurt bei „Generation Z“ beliebt 

Ein Grund für den stetigen Bevölkerungszuwachs könnte auch in der Beliebtheit der Stadt Frankfurt bei der sogenannten „Generation Z“ liegen. Einer Umfrage der Internetimmobilienplattform Nestpick zufolge genießt Frankfurt bei den zwischen 1997 und 2012 geborenen Menschen die dritthöchste Anerkennung in Deutschland. Beliebter sind demnach nur Berlin und München, im weltweiten Ranking liegt die Stadt Frankfurt auf Platz 17. Der absolute Lieblingsort der „Generation Z“ ist laut der Umfrage London. 

Behörde und Recht zur Demo schneiden in Frankfurt gut ab 

Zur Ermittlung der Platzierungen hat „Nestpick“ insgesamt 22 Faktoren wie den „Zugang zu Bildung und Krankenhäusern“, „Sicherheit“ und „Umweltschutz“ bei weltweit 110 Städten verglichen. In Frankfurt stechen laut dieser Auswertung vor allem die Möglichkeit, Behördengeschäfte online zu erledigen und das Recht, sich zu Protesten zu organisieren - ohne Repressalien fürchten zu müssen - positiv hervor. Die niedrigsten Punktzahlen erreichen dagegen das Angebot an E-Sports und die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz.  Von Kevin Bien

Derweil wird Frankfurt als Konferenzort immer beliebter: 2017 kamen rund 4,6 Millionen Menschen in die Stadt, wie aus der Tagungs- und Kongress-Statistik des Frankfurt Convention Bureaus hervorgeht.

Eine weitere Umfrage: Frankfurt könnte in den kommenden Monaten von zehntausenden elektrischen Tretrollern geflutet werden. Was halten Sie von dem neuen Fortbewegungsmittel? Stimmen Sie ab.


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