Bei einem Unfall mit einer S-Bahn an der Konstablerwache in Frankfurt ist eine Person verletzt worden.
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Bei einem Unfall mit einer S-Bahn an der Konstablerwache in Frankfurt ist eine Person verletzt worden.

Unfall in Frankfurt

Notarzteinsatz an der Konstablerwache: S-Bahn-Verkehr gestört – neue Details

  • Tim Vincent Dicke
    vonTim Vincent Dicke
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  • Alexander Gottschalk
    Alexander Gottschalk
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An der Konstablerwache in Frankfurt ist es zu einem Unfall gekommen. Eine S-Bahn hat einen Menschen angefahren. Nun gibt es neue Details.

Update vom Freitag, 10.07.2020, 18.11 Uhr: Nach dem S-Bahn-Unfall in Frankfurt gibt es neue Details. Eine Sprecherin der Deutschen Bahn bestätigte den Unfall an der Konstablerwache. Die verunfallte Person sei zwar verletzt, die Verletzungen jedoch nicht tödlich. „Der Fahrer wurde abgelöst, dies ist ein Routineprozess“, sagte die Bahn-Sprecherin. Von der Feuerwehr hieß es, dass die Kräfte zwar alarmiert, jedoch wieder zurückbeordert wurden. Etwa 40 Feuerwehrkräfte seien alarmiert worden.

Die Strecke war zwischen 16.10 Uhr und 16.45 Uhr gesperrt. Mittlerweile ist die Strecke wieder frei, jedoch kommt es nach dem Unfall an der Konstablerwache zu einem Rückstau und weiteren Verzögerungen im S-Bahn-Verkehr. Im Laufe des Abends werde sich die Situation jedoch wieder entspannen, so die Bahn-Sprecherin. Laut Bundespolizei handelt es sich um einen Suizidversuch.

S-Bahn-Unfall an Kontablerwache in Frankfurt: Ausfälle und Verspätungen

Erstmeldung vom Freitag, 10.07.2020, 16.52 Uhr: Frankfurt – An der Station Konstablerwache in Frankfurt ist offenbar eine Person von einer Bahn erfasst worden. Die Feuerwehr Frankfurt teilte auf Twitter mit, „eine Person sei von einem Zug angefahren worden". Der Rettungsdienst ist vor Ort, die Feuerwehrleute sind unterwegs. Laut der Deutschen Bahn (DB) kommt es im Bahnverkehr zu Verzögerungen wegen des Notarzteinsatzes. Nach Angaben des RMV kommt es bei allen S-Bahn-Linien zu massiven Ausfällen und Verspätungen. Mehr dazu in Kürze.

Generell berichten wir nicht über Selbsttötungen, damit solche Fälle mögliche Nachahmer nicht ermutigen. Eine Berichterstattung findet nur dann statt, wenn die Umstände eine besondere öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Wenn Sie oder eine Ihnen bekannte Person unter einer existentiellen Lebenskrise oder Depressionen leidet, kontaktieren Sie bitte die Telefonseelsorge unter der Nummer: 0800-1110111. Hilfe bei Depressionen und anderen psychischen Notfall-Situationen gibt es außerdem unter www.deutsche-depressionshilfe.de. Hilfe bietet auch der Krisendienst Frankfurt unter 069-611375. Weitere Infos finden Sie auf der Webseite www.bsf-frankfurt.de.

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