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Am Haken. Auch für kleine Abschleppdienste ist das lukrativ. Die Stadt will dafür sorgen, dass sie auch an Aufträge kommen. Foto: dpa

Auftragsvergabe

Abschleppen in Frankfurt ist lukrativ - Firmen reißen sich um Aufträge

Mit einer Zentralvermittlung will das Straßenverkehrsamt den Wettbewerb unter den Abschleppdiensten regulieren. Jede Firma in der Region kann sich registrieren lassen und Aufträge sichern. Vor allem kleine Unternehmen sollen gestärkt werden.

Frankfurt -Die Stadt hat beschlossen, die europaweite Ausschreibung zum Abschleppen von zugelassenen Fahrzeugen aller Art bis einschließlich 3,5 Tonnen zulässiger Gesamtmasse aufzuheben und beabsichtigt, die im Stadtgebiet erforderlichen Abschleppdienstleistungen zukünftig über eine Vermittlungszentrale zu organisieren.

Kleinere Unternehmen sollen auch Aufträge bekommen

Hierdurch haben auch insbesondere kleinere Abschleppunternehmen die Möglichkeit, an dem Verfahren teilzunehmen. Sollten es notwendig sein, das ein Fahrzeug an den Haken kommt, etwa weil es ordnungswidrig geparkt worden ist oder einer Sonderveranstaltung im Wege steht, wird die Vermittlungszentrale nach einem festgelegten System jeweils ein Abschleppunternehmen anfordern. Hierdurch wird sichergestellt, dass alle im Rhein-Main-Gebiet tätigen Unternehmen gleichberechtigt die Möglichkeit erhalten, ihre Leistung zu erbringen.

Vermittlungszentrale gefordert

Die Stadt fordert derzeit durch eine eigene Vermittlungszentrale übergangsweise bereits die jeweiligen Firmen an, die sich entsprechend registriert haben. Zurzeit nehmen zehn Firmen aus dem Rhein-Main-Gebiet an diesem Verfahren teil. Mehrere Bundesländer haben bereits gute Erfahrungen mit dieser Form der Vergabe gemacht. In Frankfurt hat sich die Zahl der abgeschleppten Autos zuletzt verdoppelt, wie die Stadt berichtet. 


ffm

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