Klinikgruppe Artemed

St. Elisabethen-Krankenhaus in Bockenheim ist verkauft

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Die Elisabethenklinik in Bockenheim ist an die bayerische Klinikgruppe Artemed verkauft worden.

Das St. Elisabethen-Krankenhaus in Bockenheim ist an die bayerische Klinikgruppe Artemed verkauft worden. Die Übernahme wurde in einer Pressemitteilung vom Montag als eine „zukunftssichere Lösung“ bezeichnet. Man gehe davon aus, das vor rund vier Monaten eingeleitete Insolvenzverfahren der Klinik in einer „Rekordzeit“ bis zum 31. Juli abschließen zu können. Alle Mitarbeiter würden mit ihren bestehenden Verträgen von der Artemed-Gruppe übernommen.

Der neue Eigentümer sei ein „Glücksfall“, kommentierte der Geschäftsführer der ViaSalus GmbH, der das Elisabethen-Krankenhaus bislang gehört hatte. Die Artemed-Gruppe habe in der Vergangenheit bewiesen, dass sie christliche Traditionen mit einem hochmodernen Krankenhausbetrieb vereinbaren könne. Das St. Elisabethen-Krankenhaus war von Katharina Kasper vom Orden der Armen Dienstmägde Jesu Christi gegründet worden. Die Weiterführung des Krankenhauses in ihrem Geiste sei „uns ein wichtiges Anliegen“ gewesen, so Oberin Theresia Winkelhöfer.

Artemed-Geschäftsführer Benjamin Behar lobte das Krankenhaus für seine „großartige Kombination“ aus modernster Medizin und menschlicher Zuwendung in christlicher Tradition – gekoppelt mit einem sehr engagierten Team, das dem Haus trotz Insolvenz die Stange gehalten habe. Jetzt gehe es darum, die Nutzung des hochmodernen Neubaus „weiter in Gang“ zu bringen. Im Elisabethen-Krankenhaus sind inzwischen alle Abteilungen des Marienkrankenhauses aus dem Nordend untergekommen, das ebenfalls der ViaSalus GmbH gehörte.

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