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Frankfurt: Bank darf Arbeitnehmer in Kurzarbeit nicht kündigen

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Das Amtsgericht Frankfurt stärkt in der Corona-Krise die Rechte von Arbeitnehmern. Überziehungskredite müssen bei Kurzarbeit gestundet werden.

Das Amtsgericht Frankfurt hat die Rechte von Verbrauchern in Zeiten der Corona-Krise gestärkt. Gerät ein Arbeitnehmer in Kurzarbeit, müssen ihm Überziehungskredite gestundet werden. Eine Bank hatte einem Kunden zum 8. April dessen Konten gekündigt und einen Überziehungskredit als fällig gestellt. Der Arbeitnehmer verwies auf Einnahmeausfälle durch Kurzarbeit und bat um eine Stundung des Kredits bis Ende Mai. Als die Bank dies ablehnte, wandte sich der Mann mit der Bitte um eine einstweilige Verfügung ans Amtsgericht. Dort bekam er recht. Wenn Einnahmeausfälle durch Kurzarbeit infolge der Corona-Krise zu beklagen seien und diese auch nachgewiesen werden, müssen Kredite gestundet werden, heißt es in dem am Dienstag veröffentlichten Beschluss, der allerdings noch nicht rechtskräftig ist.

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