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Glauburgbunker

Frankfurt: Weltkriegsbombe im Nordend gesprengt – Absperrungen aufgehoben

  • Christian Stör
    VonChristian Stör
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  • Kathrin Rosendorff
    Kathrin Rosendorff
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Im Stadtteil Nordend in Frankfurt stoßen Bauarbeiter auf eine Weltkriegsbombe. Kurz nach Mitternacht wird sie gesprengt.

Update vom 20.05.2021, 04:10 Uhr: Die kontrollierte Sprengung der Weltkriegsbombe im Frankfurter Nordend war erfolgreich. Am frühen Morgen meldete die Feuerwehr Frankfurt Vollzug: „Die Lage vor Ort wurde durch Erkundungseinheiten überprüft. Nach ersten Erkenntnissen sind unmittelbar keine erkennbaren Schäden im Umfeld aufgetreten. Die Absperrungen sind aufgehoben.“ Dies wurde über Twitter mitgeteilt.

Am heutigen Donnerstag (20.05.2021) sollen die Untersuchungen weiter gehen. Man werde den Ort der Detonation bei Tageslicht genau überprüfen, sagte eine Sprecherin der Polizei. In der Nacht waren keine Schäden erkennbar gewesen.

Aufgeschüttete Sandberge haben die Wucht der Explosion abgemildert.

Weltkriegsbombe in Frankfurt Nordend – Feuerwehr meldet: „Sprengung erfolgt“

+++ 00.30 Uhr: Und dann ging es ganz schnell. Kurz nach Mitternacht ist die 500-Kilo-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg kontrolliert gesprengt worden. „Sprengung erfolgt“, teilte die Feuerwehr über Twitter mit. Die anschließende Kontrolle des gesperrten Bereichs auf Schäden erbrachte nach ersten Erkenntnissen keine erkennbaren Schäden im Umfeld. Inzwischen wurden die Absperrungen wieder aufgehoben. Die Anwohner:innen können damit nach einem langen Abend wieder zurück in ihre Wohnungen.

+++ 00.15 Uhr: Für die Sprengung der Weltkriegsbombe in Frankfurt ist noch keine Uhrzeit bekannt. Fest steht aber jetzt schon, dass die Straßensperren auch nach der Sprengung nicht sofort aufgehoben werden. Zunächst wird im Zentrum der Evakuierungszone ein sogenannter Kontrollbereich von knapp 100 Metern Radius um die Fundstelle der 500-Kilo-Bombe eingerichtet und abgesperrt, um mögliche Gefahren im Anschluss an die Detonation ausschließen zu können.

Ein Team aus Feuerwehr, Polizei und Baustatikern wird in dem abgesperrten Bereich die Gebäude auf Schäden überprüfen, bevor die Anwohner:innen dort in ihre Wohnungen zurückkehren können. Der Kontrollbereich wird in der interaktiven Karte der Feuerwehr in dunklerer Färbung dargestellt. Mit Hilfe der Suchfunktion oben rechts kann mit Straßenname und Hausnummer geprüft werden, wer betroffen ist.

Bombenfund in Frankfurt: 20 Sitzend- oder Liegendtransporte fehlen noch

+++ 23.55 Uhr: Es ist weiterhin offen, wann mit der Sprengung der Weltkriegsbombe in Frankfurt zu rechnen sein wird. Die Feuerwehr spricht derzeit von einem „sehr späten“ Ende aller Maßnahmen. Genaue Uhrzeiten seien unbekannt.

Das Bürgerhospital wird evakuiert.

+++ 23.15 Uhr: Die Evakuierung geht voran. Nach Angaben der Polizei sind inzwischen 99 Prozent der Maßnahmen abgeschlossen. Laut Feuerwehr müssen noch 20 Sitzend- oder Liegendtransporte beendet werden. Derweil laufen auch die letzten Vorbereitungsmaßnahmen des Kampfmittelräumdiensts zur Sprengung der Weltkriegsbombe in Frankfurt. Insgesamt wurden seit dem Nachmittag knapp 70 Lkw-Ladungen voll Sand und Erde als Schutzwall zum Fundort transportiert und aufgeschüttet. Die letzten Lieferungen werden gegen 23.30 Uhr erwartet.

+++ 22.35 Uhr: In Frankfurt wird die kontrollierte Sprengung einer 500 Kilo-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg vorbereitet. Gleichzeitig würden aber noch Personen mit eingeschränkter Mobilität aus dem Evakuierungsgebiet geholt, teilte die Frankfurter Feuerwehr jetzt auf dem Kurznachrichtendienst Twitter mit. Die Uhrzeit der geplanten Sprengung war weiter unklar. „Das Ende aller Maßnahmen wird sehr spät werden“, hieß es.

Bombe in Frankfurt: Mehr als 80 Prozent der betroffenen Personen evakuiert

+++ 22.05 Uhr: Noch immer ist unklar, wann die Sprengung der Weltkriegsbombe in Frankfurt beginnen kann. Auch ist noch nicht bekannt, ob die Menschen, die ihre Wohnungen verlassen mussten, noch in der Nacht dorthin zurückkehren können. Zuvor muss erst noch die Evakuierung abgeschlossen werden. Nach Angaben der Polizei sind inzwischen aber mehr als 80 Prozent der betroffenen Personen evakuiert. „Einige Liegend- und Sitzendtransporte werden noch durchgeführt“, hieß es auf Twitter.

+++ 21.15 Uhr: Wann die eigentlichen Sprengarbeiten des Kampfmittelräumdienstes beginnen können und wie lange diese dauern sollen, ist noch immer unklar. Wie die Polizei nun mitteilte, gestaltet sich die Evakuierung teilweise etwas kompliziert. Mit der Sprengung der Weltkriegsbombe in Frankfurt kann aber erst begonnen werden, sobald die Evakuierung vollständig abgeschlossen ist. 

Frankfurt: Corona-Ausgangsbeschränkungen nach Bombenfund ausgesetzt

+++ 20.25 Uhr: Die Stadt Frankfurt hat wegen des Funds der Weltkriegsbombe im Nordend die nächtlichen Corona-Ausgangsbeschränkungen für das betroffene Gebiet vorübergehend ausgesetzt. Grund sei die angeordnete Evakuierung, die voraussichtlich länger als bis 22.00 Uhr andauern werde, teilte die Feuerwehr Frankfurt mit. Damit könnten Anwohner nach der für den Abend geplanten Sprengung der 500-Kilo-Bombe und dem Ende der Aktion wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

In Frankfurt gelten derzeit zwischen 22.00 Uhr und 5.00 Uhr coronabedingte Ausgangsbeschränkungen, die auf die Bundesnotbremse zurückgehen. Auch Corona-Infizierte oder Menschen in Quarantäne in dem Evakuierungsgebiet müssen wegen der Evakuierungsaktion ihre Wohnungen verlassen, für sie wurde eine spezielle Betreuungsstelle eingerichtet.

Bombenfund in Frankfurt: Mehr als die Hälfte des Gefahrenbereichs evakuiert

+++ 19.45 Uhr: Wie die Polizei Frankfurt mitteilt, ist mittlerweile mehr als die Hälfte des Gefahrenbereichs evakuiert. Auch der Transport von Menschen mit eingeschränkter Mobilität laufe. „Wer eigenständig den Bereich verlassen kann: Jetzt wäre ein guter Zeitpunkt“, forderte die Polizei Menschen in der Sicherheitszone auf. 

+++ 19.35 Uhr: Nach dem Fund der Weltkriegsbombe in Frankfurt wurden die Schwarzburgstraße und zwei umliegende Straßen abgesperrt. Bewohnerinnen und Bewohner, die unterwegs waren, konnten nicht in ihre Wohnungen zurückkehren. In der Eissporthalle wurde ein größeres Evakuierungszentrum eingerichtet.

Für Menschen, die wegen Corona eine Isolations- oder Quarantäneverfügung des Gesundheitsamtes bekamen, wurde am Abend nach Angaben der Stadt noch eine Unterbringungsmöglichkeit geschaffen. Viele Menschen machten sich am Abend mit Gepäck auf den Weg aus der Sicherheitszone. Die Polizei kontrollierte die Evakuierung, auch ein Hubschrauber und eine Drohne standen bereit.

Die Verkehrsgesellschaft Frankfurt teilte mit, dass mehrere U-Bahn-, Straßenbahn- und Buslinien wegen des Bombenfunds möglicherweise bis 23.30 Uhr unterbrochen sind oder umgeleitet werden müssen. Betroffen seien die U5, die Straßenbahnlinien 18 und 30, die Buslinie 30 und die Metrobuslinien M32 und M36. Nach Angaben der Polizei ist auch die Autobahn 66 betroffen.

Frankfurt: Weltkriegsbombe im Nordend wird kontrolliert gesprengt

+++ 18.45 Uhr: Noch immer laufen die Vorbereitungen von Polizei und Feuerwehr vor der Sprengung der Weltkriegsbombe in Frankfurt. Insgesamt müssen 25.000 Menschen ihre Wohnung verlassen, wie die Stadt am Abend mitteilte.

Die 500-Kilogramm-Bombe müsse wegen der Bauart und wegen des Zustandes vor Ort kontrolliert gesprengt werden. Eine unkontrollierte Detonation würde in dem dicht bewohnten Stadtteil Nordend massive Schäden an Gebäuden und eine große Gefahr für Menschenleben bedeuten. In der Sicherheitszone werde auch ein Krankenhaus evakuiert. Wann die eigentlichen Sprengarbeiten des Kampfmittelräumdienstes beginnen können und wie lange diese dauern, sei noch unklar.

Vor der Sprengung decken Spezialisten des Kampfmittelräumdienstes den explosiven Fund mit 70 Lastwagenladungen Erdreich ab. An der Bombe werde eine Ladung von 4,5 Kilo Sprengstoff angebracht, mit dem diese dann gezündet wird, sagte eine Sprecherin des für den Kampfmittelräumdienst in Hessen zuständigen Regierungspräsidiums Darmstadt.

Frankfurt: Weltkriegsbombe im Nordend gefunden

Erstmeldung vom Mittwoch, 19.05.2021: Frankfurt am Main - Im Frankfurter Nordend ist am Mittwochmittag bei Bauarbeiten am Glauburgbunker eine Bombe gefunden worden. „Da es ein Langzeitzünder ist, der theoretisch in jedem Moment in die Luft fliegen könnte, müssen im 700-Meter-Radius so schnell wie möglich alle Bewohner evakuiert werden“, teilte eine Sprecherin der Polizei mit.

Feuerwehr, Kampfmittel-Räumdienst und Polizei sind vor Ort und haben im 700-Meter-Radius abgesperrt. „Auch das Bürgerhospital liegt im Radius“, so die Polizeisprecherin. Laut Feuerwehr muss es teilweise geräumt werden. Details zum weiteren Vorgehen und der Bombe will die Feuerwehr zeitnah mitteilen. Die Feuerwehr Frankfurt bittet zudem alle Menschen, die sich in oder nahe der Schwarzburgstraße aufhalten, die weiteren Entwicklungen und Meldungen zu beobachten. Der Kampfmittelräumdienst plant eine Sprengung des Blindgängers in der Schwarzburgstraße.

Zudem hat die Frankfurter Feuerwehr die Bevölkerung aufgefordert, die Nachricht von der Bombe schnellstmöglich an Menschen weiterzugeben, die im Nordend wohnen oder arbeiten. Tatsächlich füllt sich Twitter mit Hinweisen auf die dringend notwendige Evakuierung. Die Stadtverordnete Jutta Ditfurth (Ökolinx), deren Büro sich direkt am Glauburgbunker befindet, schrieb dazu: „Och nö. Nicht schon wieder.“

Frankfurt: Evakuierung wegen Weltkriegsbombe

Immer wieder tauchen bei Bauarbeiten in Hessen Sprengkörper aus dem Zweiten Weltkrieg auf. Zuletzt wurden in Wiesbaden und dem Frankfurter Stadtteil Niederrad Bomben erfolgreich entschärft. (Kathrin Rosendorff)

Rubriklistenbild: © Frank Rumpenhorst/dpa

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