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Für ihn und 58 weitere Arten hat Frankfurt eine besondere Verantwortung: Feldhamster.
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Für ihn und 58 weitere Arten hat Frankfurt eine besondere Verantwortung: Feldhamster.

Stadtnatur

Frankfurt: Alles auf Naturwald

  • Thomas Stillbauer
    VonThomas Stillbauer
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Das Frankfurter Artenschutzkonzept ist fertig. Es stellt auf 1338 Seiten weitreichende Forderungen.

Einhundert Prozent naturnaher Wald – so offensiv formuliert das Frankfurter Arten- und Biotopschutzkonzept eines seiner Ziele. Die Stadtverordneten im Umweltausschuss erhielten am Donnerstagabend einen Einblick. Dezernentin Rosemarie Heilig (Grüne) will das Werk am heutigen Freitag vorstellen.

Für das 1338 Seiten starke Konzept konnte sich das Münchner Planungsbüro PAN auf die Ergebnisse aus zehn Jahren Biotopkartierung stützen. „Langfristig können die zahlreichen Arten der Frankfurter Wälder nur dann gefördert und geschützt werden, wenn sich auf 100 Prozent der Fläche ein naturnaher Waldbestand entwickelt und dabei wesentliche Teile ganz ohne Nutzung bleiben“, heißt es - also mit minimaler Zerschneidung durch Verkehrswege und komplett ohne Insektengift. Fließgewässer sollen renaturiert, in der Stadt viel mehr Flächen entsiegelt werden. Intensiv bewirtschaftete Äcker brauchen laut Konzept „auf mindestens 10 bis 15 Prozent“ ihrer Fläche Vegetation zugunsten der Vielfalt. 59 Arten, für die Frankfurt eine besondere Verantwortung hat, identifiziert das Konzept, darunter Flussregenpfeifer, Nymphenfledermaus, Steinkauz, Feuersalamander, Feldhamster und die Zierliche Moosjungfer, eine Libelle. 677 Hektar Fläche „von herausragender Qualität für den Arten- und Biotopschutz“ hat Frankfurt, davon viel im Stadtwald und etwa am Berger Hang. Stadträtin Heilig nennt das Konzept „die zentrale Grundlage für die Erhaltung, Förderung und Verbesserung der heimischen Biodiversität“. ill

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