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Frankfurt: Alle für eine Schule in den Günthersburghöfen

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Von: Sandra Busch

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Das Grün bleibt: Nördlich des Günthersburgparks soll nur noch auf bereits versiegelten Flächen gebaut werden.
Das Grün bleibt: Nördlich des Günthersburgparks soll nur noch auf bereits versiegelten Flächen gebaut werden. © Michael Schick

Im Bildungsausschuss wird über den Bau des Gymnasiums Ost in den Günthersburghöfen debattiert.

Mit einem ersten Zwischenbericht rechnet Bildungsdezernentin Sylvia Weber (SPD) noch in dieser Woche: Ob nördlich des Günthersburgparks im Nordend eine Schule gebaut werden kann. Das sagte sie am Montagabend im Ausschuss für Bildung und Schulbau. Das Gelände werde gerade für einen Schulbau geprüft, bis zum Sommer soll es dann zu einer Entscheidung kommen.

Stadtelternbeirat und Stadtschüler:innenrat hatten im Ausschuss erneut dafür plädiert, das Gymnasium Ost in den Günthersburghöfen zu bauen. Das Baugebiet war eigentlich als Standort für das Gymnasium Ost vorgesehen gewesen. Doch die ursprünglich geplante Bebauung war von den Grünen gekippt worden, nach Koalitionsvertrag darf nur noch auf versiegelten Flächen in den Günthersburghöfen gebaut werden. „Wir brauchen diese Schule und es gibt keinen ansatzweise vergleichbaren Standort“, sagte Stadtelternbeirätin Rafaela Hartenstein. Es müssten zudem noch so viele Schulen in Frankfurt gebaut werden, „wir können einen solche Fläche nicht liegenlassen“.

Stadtschulsprecher Hannes Kaulfersch warnte davor, „das knappe Angebot an Flächen für Schulen wegen des Anspruchs, nur noch auf versiegelten Flächen zu bauen, weiter zu verknappen“. So gerate die Stadt „in eine Katastrophe“, bei der am Ende Schüler:innen ohne Schulplatz auf der Straße stünden. „Eine Schule braucht eine andere Abwägung, das muss die Koalition neu definieren.“

Dass die Schule in den Günthersburghöfen entstehen soll, dafür sprachen sich bereits SPD, FDP und CDU aus. „Wir haben den Standort zu keiner Zeit aufgegeben“, sagte Julia Frank (Grüne). Sollte sich herausstellen, dass der Standort nun nicht mehr groß genug fürs Gymnasium Ost sei, dann könne auch eine kleinere Schule dort entstehen. Auch für Dominike Pauli (Linke) ist „ein Schulstandort dort vertretbar“.

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