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Frankfurt: Aggressives Betteln bekämpfen

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Von: Florian Leclerc

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Dass Menschen um Geld bitten, gehört zum Alltag in deutschen Städten. Foto: Michael Schick
Dass Menschen um Geld bitten, gehört zum Alltag in deutschen Städten. © Michael Schick

Auf der Frankfurter Zeil, aber auch in den Stadtteilen gibt es Fälle von aggressivem Spendensammeln und Betteln. Die CDU will dagegen härter vorgehen.

Frankfurt - Die CDU im Römer sieht eine Zunahme von aggressivem Betteln und unseriösem Spendensammeln in der Stadt und setzt sich für ein härteres Vorgehen dagegen ein. „Hilfsbedürftige und notleidende Menschen brauchen Hilfe. Gleichzeitig muss organisiertes und aggressives Betteln und aufdringliches Spendensammeln unterbunden werden“, sagte Martin-Benedikt Schäfer, der sicherheitspolitische Sprecher der CDU-Fraktion.

Laut Schäfer hat das organisierte Zwangsbetteln in der Innenstadt und in den Stadtteilen deutlich zugenommen. Beim Zwangsbetteln würden Menschen aus ärmlichen Verhältnissen nach Deutschland geholt, um sie unter Zwang auf die Straße zu schicken. „Wir brauchen eine neue Strategie, um dagegen vorzugehen“, sagte er. Unter anderem müsse die Gefahrenabwehrverordnung verschärft werden.

Frankfurt: Organisiertes Betteln von Betteln aus Hilfsbedürftigkeit unterscheiden

Die CDU fordert in einem Antrag einen Runden Tisch, um Hilfsmaßnahmen für Bedürftige zu verbessern. Stadt- und Landespolizei sollen stärker zusammenarbeiten, um die Strukturen hinter organisiertem Betteln aufzudecken. Die Stadt soll informieren, wie sich organisiertes Betteln von Betteln aus Hilfsbedürftigkeit unterscheidet. Den Unternehmen, die im Dienste von gemeinnützigen Organisationen aggressiv Spenden sammelten, solle die Sondernutzungserlaubnis entzogen werden. (fle)

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