Corona

Frankfurt: Acht Schulen von Corona betroffen

  • Pitt v. Bebenburg
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Die Stadt Frankfurt zieht Bilanz der letzten Wochen vor den Ferien. Zwei Schulen mussten vorübergehend geschlossen werden.

Die Stadt Frankfurt hat sich erfreut gezeigt, dass die Öffnung der Grundschulen für den Präsenzunterricht in den zwei Wochen vor den Ferien glimpflich abgelaufen ist. „Ein größeres Ausbruchsgeschehen konnte an allen Schulen verhindert werden“, sagte eine Sprecherin des Gesundheitsdezernats der Frankfurter Rundschau.

Das Kultusministerium hatte zuvor mitgeteilt, dass zwei Frankfurter Schulen zu den vier hessischen Schulen zählten, die wegen Corona-Fällen vorübergehend geschlossen werden mussten: die August-Jaspert-Schule in Bonames und die Otto-Hahn-Schule, eine Kooperative Gesamtschule in Nieder-Eschbach.

Weitere „einzelne positive Sars-Cov-2-Fälle“ habe es an sechs Frankfurter Schulen gegeben: an der Anne-Frank-Schule, der Erich-Kästner-Schule, der Integrierten Gesamtschule Eschersheim, der Brüder Grimm-Schule, der Römerstadtschule und der Ludwig-Richter-Schule, berichtete das Dezernat jetzt. Dabei sei nur an einer Schule die komplette Testung notwendig geworden, da die Fälle in der Lehrerschaft aufgetreten seien. „In den meisten Fällen sind einzelne Klassen oder Gruppen getestet worden“, fügte die Sprecherin hinzu. An der Ludwig-Richter-Schule habe der Positivfall keine Auswirkungen auf das Schulgeschehen gehabt.

Die hessischen Schulen waren Mitte März wegen des Coronavirus geschlossen worden. Schülerinnen und Schüler konnte nur noch online unterrichtet werden. Am 27. April gab es erste Öffnungen mit einem eingeschränkten Regelbetrieb für manche Klassen der weiterführenden Schulen. Am 18. Mai folgte eine weitgehende Öffnung. Am 2. Juni begannen auch die Klassen eins bis drei an den Grundschulen wieder mit eingeschränktem Präsenzunterricht.

In den beiden Wochen vor den Ferien – also vom 22. Juni an – probte Hessen den Regelbetrieb an Grundschulen unter Corona-Bedingungen. Skeptiker befürchteten zahlreiche Infektionen. Eine Bilanz, inwieweit sich Kinder und Lehrkräfte infiziert haben, ist erst möglich, wenn die 14-tägige Inkubationszeit vorüber ist.

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