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Frankfurt: Absolute Mehrheit für Macron

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Von: Kathrin Rosendorff

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Lange Schlange standen die wahlberechtigten Französinnen und Franzosen an der Victor-Hugo-Schule in Frankfurt, eins von sieben Wahllokalen in Frankfurt.
Lange Schlange standen die wahlberechtigten Französinnen und Franzosen an der Victor-Hugo-Schule in Frankfurt, eins von sieben Wahllokalen in Frankfurt. © AFP

Anders als in Frankreich ist der amtierende französische Präsident Emmanuel Macron der eindeutige Wahlsieger in Frankfurt.

In Frankfurt ist Emmanuel Macron der klare Wahlsieger: Der amtierende französische Präsident erhielt am Sonntag 60,7 Prozent der Stimmen seiner in der Mainmetropole lebenden Landsleute, die sich am ersten Wahlgang der Präsidentschaftswahl beteiligten. Die Rechtspopulistin Marine Le Pen hingegen landete unter den zwölf Kandidat:innen auf dem siebten Platz – mit nur 2,6 Prozent.

Das ist das vorläufige Wahlergebnis. Die offiziellen Zahlen wird das Conseil constitutionnel, das französische Verfassungsgericht, am Mittwoch veröffentlichen. „Bis Mitternacht waren wir mit dem Auszählen der Stimmen beschäftigt“, erzählt Jean-Marie Langlet, Vorsitzender des Konsulatrats, seine offizielle Funktion nennt sich Président du Conseil consulaire.

11 730 Wahlberechtigte gibt es in Frankfurt, 4471 haben in den sieben Wahlbüros gewählt. Auf den zweiten Platz schaffte es hier der Linkspolitiker Jean-Luc Mélenchon mit 13,2 Prozent, dahinter landete der Grüne Yannick Jadort (10 Prozent). Da insgesamt aber weder Macron noch ein:e Konkurrent:in in Frankreich die absolute Mehrheit erzielte, folgt in zwei Wochen die Stichwahl. Auch in Frankfurt.

Am 24. April können sich die französischen Wähler:innen zwischen Amtsinhaber Macron und Le Pen entscheiden. Der liberale Politiker lag im ersten Wahlgang mit 27,6 Prozent etwas mehr als vier Prozentpunkte vor der Rechtspopulistin.

Damit kommt es in der zweiten und entscheidenden Runde zur Wiederauflage des Duells von 2017.

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