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Frankfurt: Abseilaktion an der Autobahn 66

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Von: Florian Leclerc

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Spaziergängerin mit Hund im Fechenheim Wald.
Spaziergängerin mit Hund im Fechenheim Wald. Foto: Monika Müller © Monika Müller

Die Kampagne „Fecher bleibt“ wirbt für den Erhalt des Fechenheimer Waldes. Teile des Waldes sollen für den Ausbau der A66 gefällt werden. Dagegen protestiert ein Bündnis mit Aktionen.

Gegen die Rodung von Teilen des Fechenheimer Waldes im Zuge des Ausbaus der Autobahn 66 protestiert ein Aktionsbündnis am Donnerstag sowie am Samstag und Sonntag in Frankfurt. Wie ein Veranstalter der Kampagne „Fecher bleibt“ mitteilte, wollten Aktivist:innen am Donnerstagvormittag vor dem Rathaus Römer sowie in der Innenstadt den Käfer Heldbock mit Hilfe von Schablonen auf den Boden sprühen.

Aktion zu Käfer Heldbock

Der geschützte Käfer war jüngst im Fechenheimer Wald entdeckt worden. Der BUND Frankfurt und das Bündnis Verkehrswende Frankfurt forderten ein Rodungsmoratorium. Die Rodung von etwa 2,5 Hektar Wald soll voraussichtlich Anfang November beginnen.

Am Samstag wollen sich Aktivist:innen den Angaben zufolge von der Brücke entlang der Vilbeler Landstraße auf die Autobahn 66 abseilen. Die Aktion werde „abhängen“ genannt. Treffpunkt sei um 10 Uhr an der U-Bahn-Haltestelle Kruppstraße.

Im Anschluss führe Carlos Fred Santana von der Jugendabteilung der Nationaldirektion der brasilianischen Landlosenbewegung MST gegen 14 Uhr durch den Fechenheimer Wald. Treffpunkt ist gegenüber der Station Kruppstraße. Am Sonntag ist ein weiterer Waldspaziergang um 14 Uhr geplant.

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