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Wohnen

ABG soll Miete auf 6,50 Euro senken

  • Florian Leclerc
    vonFlorian Leclerc
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Viele Menschen haben in der Pandemie weniger Einkommen zur Verfügung. Um vulnerablen Gruppen zu helfen, fordert ein Bündnis die ABG nun zu einem Corona-Sofortprogramm auf.

Ein Bündnis in Frankfurt fordert das städtische Wohnungsunternehmen ABG Holding auf, ein Corona-Sofortprogramm umzusetzen. Die ABG soll die Miete für Menschen, die einen Anspruch auf eine Sozialwohnung haben, auf 6,50 Euro pro Quadratmeter senken.

Falls Wohnungen frei werden, soll die ABG zwei von drei Wohnungen künftig für 6,50 Euro pro Quadratmeter vermieten und ein Drittel für 8,50 bis 10,50 Euro pro Quadratmeter. Das entspricht dem Preisniveau des sozialen Wohnungsbaus beziehungsweise des städtischen „Mittelstandsprogramms“.

Die Forderung unterzeichneten die Vereine Beramí, DaMigra, Infrau, Frauen helfen Frauen, der Verband alleinerziehender Mütter und Väter und der Mietentscheid Frankfurt.

Die weiter steigenden Mieten in der Corona-Pandemie stünden den Einkommensverlusten von vielen Frankfurterinnen und Frankfurtern gegenüber. Eine Verschuldungsspirale drohe. Öffentliche Wohnungsbaugesellschaften müssten in dieser Situation die „ökonomischen Schocks“ abfedern.

Laut einer Studie vom Institut für Wohnen und Umwelt aus Darmstadt hätten 68 Prozent aller Mieter:innen-Haushalte in Frankfurt Anspruch auf geförderten Wohnraum. 49 Prozent hätten sogar Anspruch auf eine Sozialwohnung. In der Warteliste beim Wohnungsamt seien 10 000 Haushalte eingetragen, die darauf warteten, dass eine Sozialwohnungen frei werde. Zahlreiche Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte, die in der Gastronomie tätig seien, seien derzeit von Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit betroffen.

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