Ein junges Mädchen sitzt an einem Laptop.
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Ein junges Mädchen sitzt an einem Laptop.

Digitalisierung

9000 Laptops für Schüler

  • Oliver Teutsch
    vonOliver Teutsch
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Die Stadt Frankfurt rüstet für Homeschooling auf, insbesondere Risikopatienten sollen profitieren. Auch das digitale Angebot wird ausgebaut.

Angesichts der Pandemie will Frankfurt sein Angebot für den digitalen Unterricht ausbauen. In einem ersten Schritt hat das Bildungsdezernat 9000 Laptops für Schülerinnen und Schüler bestellt. Damit sollen die Kinder versorgt werden, die zu Hause keinen Computer haben, aber im Homeschooling unterrichtet werden, da sie oder die Eltern Risikopatienten sind. Ein entsprechendes Infoschreiben werde den Schulen in der kommenden Woche zugehen, teilte das Dezernat am Freitag mit.

Geholfen werden soll auch jenen, die nicht mal einen Internetzugang besitzen. Dafür werde es eine Abfrage an den Schulen geben, um den Bedarf in der Schülerschaft zu analysieren. Dann soll Schülern, die vom Unterricht befreit sind, aber keinen Internetzugang besitzen, mobiles Internet zur Verfügung gestellt werden. „Der Anschluss an digitalen Unterricht darf keine Frage der finanziellen Mittel sein“, betonte Bildungsdezernentin Sylvia Weber (SPD). Um das Homeschooling besser zu machen, habe das Medienzentrum Frankfurt Praxisbeispiele für Frankfurter Lehrkräfte zusammengestellt. Zudem soll es ein einheitliches System für Videokonferenzen geben. Ziel sei es, bis Jahresende eine einheitliche Lösung für alle Frankfurter Schulen zu installieren.

Unabhängig von der Pandemie will Frankfurt sich weiter für die Digitalisierung wappnen. So sollen in den kommenden Jahren alle Frankfurter Schulen mit flächendeckendem WLAN, mobilen Endgeräten und digitalen Arbeitsgeräten ausgestattet werden. Schon bis zum kommenden Jahr sollen alle Frankfurter Berufsschulen WLAN bekommen. Darüber hinaus sollen jährlich 35 weitere Schulen mit mobilen Endgeräten ausgestattet werden.

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