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Das Studierendenhaus, ein Ort der kritischen Auseinandersetzung mit der Gesellschaft. Rolf Oeser
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Das Studierendenhaus, ein Ort der kritischen Auseinandersetzung mit der Gesellschaft. Rolf Oeser

UNIVERSITÄT

Frankfurt: 70 Jahre Studierendenhaus

  • George Grodensky
    VonGeorge Grodensky
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Feierlichkeiten der Festwoche beginnen am Dienstag

Das Studierendenhaus ist für Generationen von Studierenden prägend gewesen. Egal ob Partykeller, Festsaal, Café Koz, die Büros des Asta, des Allgemeinen Studierendenausschusses, es ist ein „Ort mit besonderer Wirkung“, finden Asta und Offenes Haus der Kulturen. Ein Symbol für die Demokratisierung nach dem Nationalsozialismus und ein Hort der kritischen Auseinandersetzung mit der Gesellschaft.

Darum feiern Asta und das Bündel von Initiativen, das das offene Haus der Kulturen bildet, kommenden Dienstag, 25. Mai, den 70. Jahrestag der Grundsteinlegung für das Gebäude. Die Kundgebung beginnt um 18 Uhr, auf dem Vorplatz der Mertonstraße 26. Es sprechen unter anderem Frankfurts Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD), Thomas Gebauer, Gründer des Kreises von Unterstützerinnen und Unterstützern eines Offenen Hauses der Kulturen. Frank Wolff spielt auf dem Cello dazu.

Eine ganze Festwoche mit Programm steht an. Für Mittwoch, 26. Mai, 18 Uhr, lädt das Offene Haus der Kulturen zu einer Online-Podiumsdiskussion ein. Das Thema: Freiräume Frankfurt. Zur Diskussion steht, welche Freiräume in der Stadt eigentlich bleiben, in der alle Fläche einer kapitalistischen Verwertungslogik unterworfen ist. Der ehemalige Asta-Vorsitzende und Frankfurter Häuserkämpfer Michael Krawinkel spricht mit verschiedenen Frankfurter Initiativen. Ein Streaming-Link findet sich unter: www.ohdk.de

Die Kundgebung gegen Rassismus am Samstag, 29. Mai, ab 14 Uhr, ist in der realen Welt angesetzt: zum Hülya-Tag, an dem Frankfurterinnen und Frankfurter seit vielen Jahren den fünf Todesopfern beim Brandanschlag in Solingen 1993 gedenken, darunter die neunjährige Hülya Genç. Eine Demo zieht vom Campus Bockenheim zum Hülya-Platz und von dort wieder zurück zum Campus.

Zudem finden sich an der Mertonstraße 26 zwei künstlerische Installationen. Zu hören ist die Arbeit der Gruppe„Profikollektion“, die im Dunstkreis des Studierendenhauses Spuren nachgeht zum Beginn der Frauenbewegung, den Anfängen der Grünen, zu alternativer Ökonomie oder neuen Theaterformen. Eine Videoinstallation zeigt die Gruppe „Partnersincrime“. Darin geht es um „Third Culture Kids“. Das ist, was entsteht, wenn Kinder von Migranten eine Brücke schlagen von der Kultur der Eltern zur Landeskultur des neuen Lebensmittelpunktes. Es geht um die Themen Herkunft, Zugehörigkeit, aber auch um Ausgrenzung – und dem Dazwischensein.

Schließlich gibt es noch eine 90-minütige Audiotour der Gruppe „Profikollektion“. Das Spaziergespräch können sich Gäste an der Mertonstraße 26 aufs Smartphone laden. Thema ist der Häuserkampf im Westend.

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