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Bastian Bernhagen ist Geschäftsführer des Gibson-Clubs auf der Zeil in Frankfurt.
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Bastian Bernhagen ist Geschäftsführer des Gibson-Clubs auf der Zeil in Frankfurt.

Frankfurt

Frankfurt: 2G-Angebot wird angenommen

  • Clemens Dörrenberg
    VonClemens Dörrenberg
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Bastian Bernhagen, Clubbetreiber des Gibson, über den Aufwand der 2G-Regelung und über die Zukunft seines Ladens.

Fünfzehn Monate lang war der Club Gibson auf der Zeil geschlossen. Im Sommer öffneten sich erstmals wieder die Türen mit der 3G-Regelung (getestet, geimpft oder genesen). Seit dem 30. September gilt die 2G-Regel, Eintritt also nur für Geimpfte oder Genesene. Mittlerweile kämen schon wieder bis zu 700 Gäste an einem Abend, sagt Bastian Bernhagen. Der 42-Jährige ist Geschäftsführer des Gibson und berichtet von den ersten beiden Wochen unter 2G.

Herr Bernhagen, was bedeutet es für Sie, dass Sie Ihr Publikum mit der 2G-Regelung empfangen können?

Wir sind positiv überrascht, dass unser Angebot, was wir mit 2G anbieten können, angenommen wird. Für uns ist es schön zu sehen, dass die Nähe zurückkehrt, diese menschliche Interaktion, dass Menschen ohne Abstand zusammenkommen und diese Energie mit Tanzen und Sich-Treffen wieder im Raum stattfindet. Das hat man schon beim 3G-Konzept gesehen. Da war es aber durch Abstandsregeln, Maskenpflicht etc. noch sehr verhalten.

Unter welchen Bedingungen läuft Ihr Betrieb aktuell im Rahmen der Auflagen durch die Covid 19-Pandemie?

Wir haben den großen Vorteil, dass wir vorher ein 3G-Konzept umgesetzt hatten. Dies war von der Handhabung für uns aufwendiger, denn wir mussten sitzplatzgenau nachweisen, wer wo gesessen hat. 2G ist ein Stück weit eine Erleichterung für uns, weil der Einlassprozess durch digitale Impf- und Genesenennachweise schneller und effizienter geht.

Und im Vergleich zur Zeit vor der Pandemie?

Im Gegensatz zu vor Corona ist es natürlich wesentlich mehr Aufwand. Vor Corona mussten wir am Einlass nur den Personalausweis kontrollieren. Jetzt kommt zusätzlich noch das Prüfen der Genesenen- oder Impfbescheinigung dazu.

Ist mit längeren Schlangen vorm Club zu rechnen?

Definitiv. Die Nachfrage ist enorm. Ein Stück weit ist dies auch den umfassenderen Einlasskontrollen geschuldet. Wir sind jetzt in der dritten Woche mit 2G und werden von Woche zu Woche schneller in der Abwicklung vor Ort.

Mussten Sie dafür mehr Personal einstellen?

Der administrative Aufwand für den Einlass der Gäste war bei uns schon vorher relativ hoch. Wir haben drei Einlasssituationen: einmal für Tischreservierungen, Gästeliste und den normalen Einlassbereich. Dafür mussten wir niemanden extra einstellen und konnten die neuen Prozesse mit den Bestandsstrukturen stemmen. Dies ist für uns gut darstellbar, da wir ausschließlich feste Mitarbeiter beschäftigen.

Haben Sie Ihre Preise, bedingt durch die Pandemie, angehoben?

Von den Getränkepreisen etc. her sind wir gleichgeblieben. Für unsere wöchentlich donnerstags spielende Liveband mussten wir aufgrund gestiegener Kosten für Techniker eine Anpassung des Eintritts um zwei Euro vornehmen.

Wie blicken Sie in die Zukunft?

Positiv. Ich glaube, es ist auch der einzige Weg. Für unsere Mitarbeiter, die 15 Monate in Kurzarbeit zu Hause gesessen haben, war es ein Hoffnungsschimmer am Horizont, als wir mit 3G aufgemacht haben. Und jetzt mit 2G ist es einfach schön, dass die Menschen zurückkommen und zusammen einen Abend erleben mit Performance und Musik.

Interview: Clemens Dörrenberg

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