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Frankfurt 2022: Die Kultur

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Von: Florian Leclerc

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Die Entscheidung über den neuen Bühnen-Standort naht. P. Jülich
Die Entscheidung über den neuen Bühnen-Standort naht. P. Jülich © Peter Jülich

In Frankfurt wird im Jahr 2022 entschieden, wo die Städtischen Bühnen neu gebaut werden sollen. Die Kulturszene wird auch in diesem Jahr wieder von der Pandemie geprägt sein.

Städtische Bühnen: In diesem Jahr wollen die Stadtverordneten entscheiden, wo Oper und Schauspiel neu gebaut werden. Zur Auswahl stehen fünf Möglichkeiten. Oper und Schauspiel könnten am Willy-Brandt-Platz bleiben oder an den Osthafen ziehen. Das Schauspiel könnte gegenüber der Oper am Willy-Brandt-Platz gebaut werden oder auf dem Opernplatz. Die Variante, welche Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD) favorisiert, ist ein Neubau der Oper auf dem Grundstück der Sparkasse zwischen Neuer Mainzer Straße und Wallanlage. Fertig wird der Bühnenneubau voraussichtlich Mitte der 2030er Jahre.

Pandemie-Verarbeitung: Die von der Pandemie gebeutelten Kulturschaffenden und Institutionen müssen versuchen, ihr Publikum zurückzugewinnen, sobald die Auflagen es zulassen. In der Übergangszeit soll der Kultur-Notfallfonds helfen, der erneut vom Kulturdezernat und Spenderinnen und Spendern finanziert werden soll. Neue Akzente werden in der Schirn Kunsthalle erwartet, die mit Sebastian Baden einen neuen Leiter hat. Offen ist die Nachfolge von Intendant Matthias Pees am Künstlerhaus Mousonturm. Die neue Leitung des Frankfurter Zoos soll demnächst bekanntgegeben werden. fle

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