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Eine Braut posiert im Licht der Nachmittagssonne vor der Skyline der Stadt Frankfurt auf dem Lohrberg für den Hochzeitsfotografen.
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Eine Braut posiert im Licht der Nachmittagssonne vor der Skyline der Stadt Frankfurt auf dem Lohrberg für den Hochzeitsfotografen.

Statistik

2020 weniger Hochzeiten

  • Kathrin Rosendorff
    vonKathrin Rosendorff
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Das Standesamt in Frankfurt veröffentlicht seine Daten. Während die Geburten stabil blieben, ging die Zahl der Hochzeiten im Corona-Jahr zurück.

Während die Pandemie sich auf fast alle Lebensbereiche ausgewirkt hat, ist die Zahl der Geburten in Frankfurt nahezu gleich geblieben: 12 913 Kinder wurden 2020 in der Mainmetropole geboren (2019: 12 991).

Damit hätten die Frankfurter Standesbeamtinnen und –beamten zum 17.-mal in Folge mehr als 10 000 Geburten beurkundet. Es kamen, wie üblich, etwas mehr Jungen (52 Prozent) als Mädchen (48 Prozent) zur Welt. Nicht alle Babys sind allerdings Frankfurter Neubürger:innen: 4851 Mütter aus dem Umland hatten sich entschieden, ihr Kind in einem der Frankfurter Kranken- oder Geburtshäuser zur Welt zu bringen. Die für das Standesamt zuständige Dezernentin Daniela Birkenfeld (CDU) hat die Jahresstatistik am Dienstag veröffentlicht.

Geheiratet wurde 2020 allerdings weniger als im Vorjahr. Es sank sowohl die Zahl der Anmeldungen zur Eheschließung (3957 im Jahr 2020 gegenüber 4326 Anmeldungen 2019) als auch die Zahl der geschlossenen Ehen (2700 im Vergleich zu 3068 im Jahr 2019). Dass die Zahl der Trauungen geringer ist als die Zahl der Anmeldungen zur Eheschließung sei normal. Denn man könne nicht nur an seinem Wohnort standesamtlich heiraten, sondern auch im Urlaub oder am Heimatort der Brautleute. Im vergangenen Jahr hätten sich offenbar viele Paare entschieden, mit der Trauung bis nach der Pandemie zu warten, wenn wieder Feiern ohne Beschränkungen möglich sei, so Birkenfeld. Aber auch während des harten Lockdowns sei kein einziger Trautermin abgesagt worden. Der mit Abstand beliebteste Ort für Trauungen sei weiterhin der Römer. Dort wurden 1974 Ehen geschlossen.

Gestorben sind in Frankfurt im Corona-Jahr 60 Menschen mehr als 2019. Das Standesamt verzeichnete 7596 Sterbefälle (gegenüber 7536 im Vorjahr). Ein knappes Drittel der Verstorbenen (2096) stammte allerdings aus dem Frankfurter Umland. Eingebürgert wurden 2624 Menschen. Das waren etwas weniger als im Vorjahr, da waren es noch 2907. Im Jahr 2020 waren 101 Briten darunter – 2019 waren es 331.

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