Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Foto: Rolf Oeser
+
Schnee am Römer in Frankfurt.

Römerbriefe

Fragen und Antworten

  • Sandra Busch
    vonSandra Busch
    schließen
  • Georg Leppert
    Georg Leppert
    schließen

Es gibt Sachen, die wir von den Magistratsmitgliedern erzählt bekommen – und gar nicht wissen wollten. Die FR-Glosse aus dem Frankfurter Rathaus.

Busch: Was ist eigentlich deine Lieblingsfarbe?

Leppert: Schnitzel.

Busch: Ich fragte nach deiner Lieblingsfarbe, nicht nach deinem Lieblingsessen.

Leppert: Ich kann doch antworten, was ich will.

Es gibt Gerüchte, liebe Freundinnen und Freunde der Kommunalpolitik. Der Oberbürgermeister könnte nach der Kommunalwahl eine Umbildung des Magistrats durch eine neue Koalition verhindern. Angeblich plant Peter Feldmann (SPD) – sollte ohne die SPD regiert werden können –, Dezernate an ehrenamtliche SPD-Stadträte zu vergeben. Oder Ressorts selbst zu übernehmen. Nun sind die Römerbriefe zwar recherchefreie Zone, aber sobald wir keine Römerbriefe schreiben, nehmen wir es damit ernst. Also fragten wir den OB nach seinen Plänen: „Setzen Sie nach der Wahl die von einer möglichen schwarz-grünen Koalition beschlossenen Umbildungen des Magistrats auch um?“

Die Antwort kam per Mail: „Die SPD war und ist Anwalt der kleinen Leute in der Koalition – vom Mietenstopp bei ABG und NH über die Abschaffung der Kita-Gebühren bis hin zu kostenlosen Schwimmbad-, Museums- und Zoobesuchen für Kinder und Jugendliche. Ich will mit dem Magistrat auf diesen Erfolgen aufbauen: Die Abschaffung der Gebühren für unsere Kleinsten in den Krabbelstuben, ein Ein-Euro-Ticket für alle, bezahlbare Wohnungen, Mietenstopp für alle. Darum geht es in den nächsten Wochen. Und: Wir müssen die sozialen Verwerfungen durch die Pandemie ausgleichen. Alle sind in dieser herausfordernden Zeit aufgerufen, an ihrem Platz für unser Frankfurt zu kämpfen. Die SPD hat sich hierbei als Fels in der Brandung bewiesen.“

Aha. Danach hatten wir aber gar nicht gefragt. Doch wo kämen wir hin, wenn Fragen beantwortet würden? Eben. Wir haben daher ein paar Vorschläge, wie der Magistrat unsere Fragen möglichst nicht beantworten könnte.

„Herr Schneider, wann wird eine neue Schule gebaut?“ Leichte Antwort für Baudezernent Jan Schneider (CDU). „Holzmodule haben sich im Schulbau bewährt. Vielleicht könnten wir Holzmodule auch als Toilettenhäuschen nutzen. Oder als mobile Wahllokale. Die CDU ist da offen, wir sind eine fortschrittliche Partei.“

„Herr Majer, wie werden die Altenheime während der Pandemie geschützt?“ Gesundheitsdezernent Stefan Majer (Grüne) weiß es: „Es halten sich zu viele Menschen immer noch nicht an Regeln und Empfehlungen. Es tut mir daher leid, dass die Eintracht weiterhin nicht vor Publikum spielen darf. Ich bin ein Freund der Eintracht, es tut mir im Herzen weh. Ich bedauere das sehr.“

„Herr Becker, bereuen Sie inzwischen, dass Sie 2018 nicht als OB-Kandidat der CDU angetreten sind?“ Der Kämmerer antwortet souverän: „Die Titanic war ein sehr schönes Schiff. Aber es ist gesunken. Und Musik wurde dabei auch noch gespielt. Wäre ich Kapitän gewesen, dann wäre das Schiff nicht gesunken. Zumindest nicht mit spielender Musik.“

„Frau Hartwig, wann kann mit einer Entscheidung bei den Städtischen Bühnen gerechnet werden?“ Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD) muss nicht lange nachdenken: „Die Antwort ist 42.“

Sandra Busch und Georg Leppert gehören zum Römer-Team der FR, das aus dem Frankfurter Rathaus berichtet.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare