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Eine Computer-Darstellung zeigt das Gebäude des geplanten Terminal 3 auf dem Frankfurter Flughafen.

Frankfurter Flughafen

Grundstein für drittes Terminal am Frankfurter Flughafen gelegt

Fraport legt den Grundstein für das dritte Passagier-Terminal am Frankfurter Flughafen. Bürgerinitiativen protestieren dagegen.

Der Ausbau des Frankfurter Flughafens geht weiter. Begleitet von Protesten einiger Bürgerinitiativen hat der Betreiber Fraport am Montag den Grundstein für das dritte Passagier-Terminal gelegt, über das im Endausbau rund 25 Millionen Passagiere abgefertigt werden sollen.

Ein erster Bauabschnitt soll ab 2021 die beiden bestehenden Terminals entlasten, über die im vergangenen Jahr knapp 70 Millionen Passagiere gereist sind. Im Jahr 2023 soll dann den Planungen zufolge eine zusätzliche Kapazität von 21 Millionen Passagieren zur Verfügung stehen. Das M-Dax-Unternehmen Fraport will bis zu 4 Milliarden Euro investieren, eine der größten privaten Infrastruktur-Investitionen in Europa.

Mahnwache von Flughafen-Ausbaugegnern

Während an der Baustelle eine offiziellen Zeremonie mit rund 700 Gästen aus Wirtschaft und Politik stattfand, hielten Ausbaugegner im Terminal 1 eine Mahnwache ab. Sie befürchten zusätzliche Belastungen der Region durch Abgase und Lärm. Mit einem Grabstein wollen die Bürgerinitiativen den hessischen Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) an frühere Aussagen gegen das Terminal erinnern. Der Politiker war bei dem Festakt nach Angaben seines Ministeriums nicht anwesend, er besuchte stattdessen ein Richtfest für ein Wohngebäude in Frankfurt.

Hessens Finanzminister Thomas Schäfer (CDU) bezeichnet den Bau von Terminal 3 als „wichtigen Schritt für die Wettbewerbsfähigkeit des Flughafens und damit auch für den Wirtschaftsstandort Hessen.“ Das Land als öffentlicher Anteilseigner sei verpflichtet, die Belastungen für die Region durch den Flugbetrieb möglichst gering zu halten. (dpa)

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