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Der Wald leidet. Aufforstung hilft.
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Der Wald leidet. Aufforstung hilft.

Klimaschutz

FR-Leser:innen spenden Bäume

  • Thomas Stillbauer
    VonThomas Stillbauer
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Weihnachts-Abo bringt Zuwachs für den geplagten Taunus. Die meisten entscheiden sich gegen den abgesägten Baum – und viele für die Aufforstung.

Guten Geschmack und Umweltbewusstsein haben Leserinnen und Leser bewiesen, die bei einer Sonderaktion der Frankfurter Rundschau mitmachen. „Ich schenk’ mir einen Baum“ hieß das Angebot, das zwölf Wochen lang die Zeitung und zusätzlich einen Weihnachtsbaum als Prämie versprach.

Aber nicht unbedingt einen abgesägten Weihnachtsbaum. Als naturfreundliche Optionen konnten die Abonnentinnen und Abonnenten auch wählen, dass der Baum im Topf kommt, also nicht nur einmal Freude macht, sondern wiederverwendet werden kann. Oder sie verzichteten ganz auf den Baum als Prämie und entschieden sich lieber für eine Spende an die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, die dann ihrerseits mit dem Geld viel mehr neue Bäume pflanzt.

Das Ergebnis: Von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern an der FR-Aktion suchten nur gut ein Drittel den geschlagenen Baum aus. Die große Mehrheit wählte die Spende zur Aufforstung oder den Baum im Topf, wobei die Spende klar überwog.

Darüber freut sich nun die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW). „Wir haben auf verschiedenen Wegen angeboten, Bäume zu pflanzen“, sagt Christoph von Eisenhart Rothe, der Geschäftsführer des hessischen SDW-Landesverbands, etwa über Sponsoring oder im Kontakt mit Schulklassen, Bürgerinnen, Bürgern und Firmen. „Daraus ist auch diese Aktion entstanden.“

Überwiegend Eichen

Die Bäume, die die FR-Gemeinde mit der Aktionsprämie gespendet hat, werden dem Taunus dabei helfen, nach und nach seine grüne Optik zurückzugewinnen: zwischen Wehrheim und Oberursel. Wer in den vergangenen Monaten auf den Bergen war, hat gesehen, wie groß die Wunden sind, die der Klimawandel geschlagen hat. „Das Schiefergestein hält das Wasser nicht gut“, sagt Eisenhart Rothe. „Zusammen mit der Trockenheit, die wir vor allem 2018 und 2019 hatten, führt das zur Katastrophe.“

Das bald zu Ende gehende Jahr brachte glücklicherweise wieder mehr Feuchtigkeit. Das hilft den Bäumen, die die Forstverwaltungen und die Schutzgemeinschaft in großer Zahl nachpflanzen, beim Aufwachsen. Es sind überwiegend Eichen; sie kommen auch mit den schwieriger werdenden Verhältnissen etwas besser zurecht als die Fichten, die großen Verlierer des Klimawandels.

Gut 60 000 Bäume pflanzt die SDW allein in dieser Saison zwischen November und Ende März. Und etwa 1500 kommen aus der Weihnachtsbaum-Abo-Aktion der FR und ihrer Partnerzeitungen „Frankfurter Neue Presse“, „Offenbach Post“ und „Hanauer Anzeiger“ zusätzlich hinzu. Vielen Dank dafür – und fürs Lesen. Beides hilft auf lange Sicht der Umwelt.

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