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Lecker Zwiebel, wie die Natur sie schuf.

Wegen Corona zu Hause

FR-Gemeine liefert Ratschläge für das Leben in der Isolation

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Und weitere gute Ratschläge der FR-Gemeinde für die Zeit der Isolation. Auch an jene denken, die schon viel länger ans Haus gebunden sind.

Weiter geht’s mit Ihren prima Tipps für das Leben daheim beziehungsweise unter Verzicht auf virenträchtige Begegnungen. „Ballaspiele mit meene Kiddis“ schlägt uns Hans Neumann auf Twitter vor – und meint damit nichts Schlimmes, sondern Fußball-Simulationen am Computer: Bälle ins Tor ballern.

Die Twitter-Nutzerin, die sich Paul Neumanns Enkeltochter nennt (die Namensgleichheit mit dem Balla-Papa ist Zufall), empfiehlt: „Man darf mein Blog lesen.“ Dabei handelt es sich um rechtemedieninfo.blogspot.com, ein Blog über die mediale Vernetzung der Neurechten. Die Autorin will aufklären über rechte Medien, die sich durch „einseitige Berichterstattung, selten selbst recherchierte Sachverhalte, echte Lügen und viel Meinung insbesondere gegen Linke, Grüne und vor allem gegen Merkel“ richteten. Ein aktueller Blogbeitrag beschäftigt sich mit dem Verein deutsche Sprache und dessen Zeitschrift „Sprachnachrichten“. Noch ein sehr guter Tipp, ebenfalls auf Twitter, von Lana Winters: Die Gespräche unter dem Hashtag #meawarenesshour verfolgen. „Menschen die teils seit Jahren ans Haus gebunden sind, geben Tipps, wie man damit klarkommt.“ Die Leute sind an dem chronischen Erschöpfungssyndrom ME/CFS erkrankt. Für sie wird sich der Bewegungsfreiraum nicht automatisch wieder weiten, sobald die Luft rein von Corona-Tröpfchen ist. Es schadet niemandem, das im Kopf zu behalten.

Per E-Mail meldet sich Isabel Martiner aus Rödermark. Sie schreibt: „Da unser Gemarkungsputz am vergangenen Samstag abgesagt wurde und ich noch das gesamte Material (Müllsäcke, Greifer und Handschuhe) von meinem geplanten Einsatz zu Hause hatte, habe ich mit meiner Schwester, ihren zwei Jungs – die im Kindergartenalter sind – und meinen Kindern (fast 15 und 22) beschlossen, unsere private Sammelaktion durchzuführen.“ Geplant, getan. „Das Ergebnis: eineinhalb Stunden an der frischen Luft, drei volle Müllsäcke und zufriedene Gesichter.“ Sauber.

Nach draußen, so lautet auch die Empfehlung von Ingolf Grabow, vielen bekannt als großer Naturfreund im Frankfurter Norden. Nichts darf man wegen Corona? „Doch, da gibt es einiges“, erklärt er: „Vor allem raus gehen an die Luft, in den Frühling. Da bietet sich doch der Grüngürtel-Rundweg an – 65 Kilometer markierter Wanderweg rund um die Stadt.“ Zurzeit gebe es den Vorteil, dass es im Stadtwald endlich ruhiger sei, weil beherzigt werde: „Fliegen überlassen wir besser den Vögeln.“ Gedränge gebe es auf der weiten Runde um die Stadt nicht: „Einfach Abstand halten, Vesper und Trinkflasche mitnehmen und in vier bis fünf Tagesetappen haben Familien die Stadt umrundet.“ Überraschungen inklusive: Im Turmfalkenkasten an der Bonhoeffer-Kirche in der Nordweststadt versucht ein Nilgänsepaar zu brüten, entdeckte Grabow.

Spezielle Zeiten, auch für Tiere. Die lassen sich in den Zoos momentan nicht anschauen. Der Kronberger Opel-Zoo bietet in der schweren Zeit aber häufiger Sondernewsletter an, zu bestellen unter www.opel-zoo.de.

Und noch ein hervorragender Tipp der Kollegin Friederike Meier: „Endlich mal ohne schlechtes Gewissen Salate mit rohen Zwiebeln und Gerichte mit maximal Knoblauch essen! Kolleg*innen muss man nicht treffen und der Geruch hält Mitbewohner sowie Menschen im Supermarkt auf sicherer Entfernung. Und gesund ist es auch noch!“

Mehr gute Ratschläge haben wir im Speicher und veröffentlichen sie nach und nach. Empfehlen auch Sie Ihren Lieblings-Zeitvertreib: E-Mail an online@fr.de.

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