Der Ritter auf dem Uhrtürmchen am Fuß des Sandwegs Kreuzung Zeil und Pfingstweidstraße.
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Der Ritter auf dem Uhrtürmchen am Fuß des Sandwegs Kreuzung Zeil und Pfingstweidstraße.

Bilderrätsel

FR-Bilderrätsel: Es ist das Uhrtürmchen am Sandweg

  • Kathrin Rosendorff
    vonKathrin Rosendorff
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81 FR-Leserinnen und Leser wussten es. Der glückliche Gewinner hat alles seiner Frau zu verdanken.

Haben Sie es gewusst? Genau, bei unserem neuesten Bilderrätsel handelt es sich um das neun Meter hohe Uhrtürmchen an der Kreuzung Friedberger Anlage und Sandweg. Es stammt aus dem Jahr 1894.

81 FR-Leserinnen und -Leser haben den Ritter als Teil des Uhrtürmchens erkannt. Als Gewinner ausgelost wurde Olaf Kirchner aus Frankfurt, der nun einen FR-Kaffeebecher und einen Notizblock sein Eigen nennen darf. Den Gewinn wird er sich vermutlich mit seiner Frau teilen. Denn in seiner Mail schrieb er: „Ich danke meiner Frau, dass ich sie an diesem Tag zur Arbeit fahren durfte.“

So sah das Bilderrätsel aus: Der Ritter auf dem Uhrtürmchen.

Was hat seine Frau mit dem Uhrtürmchen zu tun? Der glückliche Gewinner verrät uns: „Ich habe meine Frau ausnahmsweise zur Arbeit gefahren, und das Uhrtürmchen liegt auf dem Weg. Normalerweise fährt sie mit der U-Bahn. An der roten Ampel habe ich das Uhrtürmchen dann mal genauer angeschaut.“ Und so erkannte er zwei Tage später in der Zeitung den Ritter wieder. Im Frühjahr 2015 wurde übrigens die Rückkehr des Uhrtürmchens nach der aufwendigen einjährigen Sanierung groß gefeiert. Der damalige Kulturdezernent Felix Semmelroth hatte bei der Feier damals betont, dass das Uhrtürmchen aus einer Zeit stamme, als viele noch keine eigenen Uhren bei sich trugen. In dem im 19. Jahrhundert jüdisch geprägten Ostend sei das Türmchen aber nicht nur eine öffentliche Uhr, sondern auch ein Treffpunkt gewesen.

Ein Kunstschmied aus Thüringen hatte das Türmchen vor fünf Jahren restauriert. In der Werkstatt war das zerlegte Uhrtürmchen auf ein Gerät gespannt worden, das „wie ein Drehspieß“ ermöglichte, von allen Seiten daran zu arbeiten.

Gekostet hatte die Sanierung 100 000 Euro, die Hälfte der Summe hatten die „Freunde Frankfurts“ beigetragen.

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