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Die Gedenktafel wurde drei Jahre nach dem Attentat auf JFK an der Paulskirche angebracht.

FR-Bilderrätsel

Es war JFK

  • Kathrin Rosendorff
    vonKathrin Rosendorff
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Die Gedenktafel für den Ex-US-Präsidenten an der Frankfurter Paulskirche errieten viele. Aber es gibt nur eine Gewinnerin.

Die Gewinnerin unseres aktuellen FR-Bilderrätsels heißt Medi Eberle. Unsere herzlichen Glückwünsche nach Dreieich! 150 Leserinnen und Leser hatten sich diesmal beteiligt. Nur zwei haben dann aber etwas vergessen zu erwähnen: nämlich wer auf der Gedenktafel überhaupt zu sehen ist. Und wo diese hängt. Zu sehen ist natürlich der legendäre US-Präsident John F. Kennedy. Und die Gedenktafel sieht man, wenn man an der Paulskirche vorbeiläuft. Sie wurde 1966 von dem Bildhauer Georg Krämer aus belgischem Marmor geschaffen.

Und zwar zur Erinnerung an den 35. Präsidenten der USA, der am 22. November 1963 in Dallas vor laufenden Kameras und damit vor den Augen der ganzen Welt ermordet wurde. Die Gedenktafel an der Paulskirche wurde am 25. Juni 1966 eingeweiht.

JFK hielt auf seinem Deutschlandbesuch exakt drei Jahre zuvor in der Paulskirche eine Rede. Der damalige Frankfurter Oberbürgermeister Werner Bockelmann empfing ihn im Kaisersaal. Der damalige FR-Reporter Rainer Holbe hatte, wie er es 2019 noch mal aufschrieb, im Juni 1963 Kennedy hautnah erleben können. „Als akkreditierter Reporter begleitete ich den Tross des Präsidenten durch die Frankfurter Innenstadt zum Römer. Der Präsident bestand darauf, nicht vom Balkon aus zu den Menschen zu sprechen, sondern auf Augenhöhe mit ihnen von einem Podest aus.“

Wenige Monate vor dem Attentat auf ihn, sprach der damalige US-Präsident John F. Kennedy in der Paulskirche.

Am 25. Juni 1963, als US-Präsident John F. Kennedy in dem Kuppelbau der Paulskirche am Rednerpult stand, nannte er das Gebäude „die Wiege der deutschen Demokratie“. Die Bilder von seiner Rede auf dem Römerberg lagern sicher im Archiv im Römer verwahrt.

Als Kennedy dann wenige Monate später starb und die Todesnachricht auch die FR-Redaktion erreichte, war Eile geboten. Aber, wie Holbe schrieb, die zuständige Mitarbeiterin des Archivs war bereits nach Hause gegangen. „Meine Kollegen und ich mussten also die Tür eintreten, um an das Material zu kommen. Ein brachialer, aber notwendiger Akt.“

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