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Eintracht-Legende Karl-Heinz „Charly“ Körbel sitzt in einem Magnetenzephalographen.
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Eintracht-Legende Karl-Heinz „Charly“ Körbel sitzt in einem Magnetenzephalographen.

Senckenberg-Museum

Forscher messen Charly Körbels Gehirnströme

Wissenschaftler messen im Frankfurter Senckenberg-Museum die Gehirnströme von Eintracht-Legende Charly Körbel.

Auf dem Weg zum „begehbaren Gehirn“ von Eintracht-Legende Charly Körbel ist das Frankfurter Senckenberg-Museum einen weiteren Schritt vorangekommen. Am Montag wurden die Gehirnströme des Fußballers mit High-Tech gemessen. Im Labor wurde getestet, wie der heute 63 Jahre alte Rekord-Bundesligaspieler auf visuelle Einblendungen wie etwa eines Fußballs oder auf den Ton einer Trillerpfeife eines Schiedsrichters reagiert.

Dazu wurde Körbel an ein Magnetenzephalographie-Gerät (MEG) angeschlossen, das mit 275 Sensoren die magnetischen Felder misst, die die elektrischen Impulse der Nervenzellen in Körbels Hirnrinde erzeugen. Die Ergebnisse werden anschließend vom Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik grafisch dargestellt. Die Museums-Besucher können sie dann später im „begehbaren Gehirn“ besichtigen.

Die 50-fache Vergrößerung von Körbels Gehirn soll künftig die Attraktion des neuen Ausstellungsbereichs „Mensch“ im Senckenberg-Museum werden. Scans vom Gehirn sind bereits mit Hilfe der Magnetresonanztomographie (MRT) erstellt worden. Am Montag wurde bereits ein Modell von Körbels Denkapparat im Modell von 1:10 vorgestellt. „Es ist schon ein komisches Gefühl“, berichtete der Ex-Fußballer. Er sei aber stolz, dass er für die Dauerausstellung ausgesucht worden sei.

Wann die Schau im Museum eröffnet wird, ist noch unklar. Das Senckenberg Museum wird derzeit für fast 60 Millionen Euro bei laufendem Betrieb in mehreren Etappen völlig umgebaut. Das Körbel-Hirn-Projekt wird von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung mit einer Million Euro gefördert. (dpa/lhe) 

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