Klimawandel

Die Folgen der Hitzewelle

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Im Juni gab es überdurchschnittlich viele Einweisungen ins Krankenhaus - obwohl sich die Bürgerinnen und Bürger inzwischen besser auf die heißen Tage vorbereiten.

Die Zahl der Krankenhauseinweisungen aufgrund der Hitzewelle im Juni diesen Jahres waren hoch. Nach Angaben von Gesundheitsdezernent Stefan Majer (Grüne) gab es eine Zunahme um 18 Prozent – verglichen mit dem Durchschnittswert von 230 Krankenhauseinweisungen pro Tag in den vergangenen fünf Jahren. Im Sommer 2015 war sogar eine Zunahme um 20 Prozent registriert worden. Regelmäßige Erhebungen stehen seit dem Jahr 2014 zur Verfügung. Sie werden ausgewertet und veröffentlicht, um beurteilen zu können, wie stark die Frankfurter von der Hitze gesundheitlich beeinträchtigt werden.

Dass die aktuellen Zahlen nicht „noch besorgniserregender“ ausgefallen sind, führt Majer „auch auf den besonnenen Umgang der Frankfurterinnen und Frankfurter mit hohen Temperaturen“ zurück. Es sei deutlich geworden, wie wichtig eine „gute Vorsorge“ sei. Dazu zählt Majer rechtzeitige Hitzewarnungen, die Aktivitäten des Gesundheitsamtes, die gute Vorbereitung in den Kliniken und die „klugen Maßnahmen“ der Pflegeeinrichtungen. Der Deutsche Wetterdienst rechne aufgrund der Klimaerwärmung mit noch mehr Hitzewellen. Es sei deshalb sinnvoll, sich bereits jetzt auf eine Zukunft mit mehr Wetterextremen einzustellen.

Katrin Steul, zuständig für die Umweltmedizin im Gesundheitsamt, bestätigte, dass sich die „Wahrnehmung der gesundheitlichen Gefahren durch Hitze“ deutlich verbessert habe.

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