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Ohne Test geht nichts mehr bei der Einreise am Frankfurter Flughafen. Foto: Boris Roessler/dpa
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Ohne Test geht nichts mehr bei der Einreise am Frankfurter Flughafen.

Corona-Pandemie

Flughafen Frankfurt: Ab sofort herrscht Testpflicht bei Reisenden

  • VonTomas Cabanis
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Die neue Regelung gilt jetzt auch für Fluggäste aus dem EU-Ausland. Ein Besuch am Frankfurter Flughafen.

Frankfurt am Main - Am Montag sitzt Johannes Töpfer mit seiner Frau und seinem Kind in einem Krankenhaus in Madrid und lässt sich auf das Coronavirus testen, einen Tag später landet die Familie am Frankfurter Flughafen und ist bester Laune. „Wir kommen aus dem Urlaub, und alles hat reibungslos geklappt“, sagt Valentina Töpfer, deren Eltern in der Nähe der spanischen Hauptstadt wohnen.

Seit dem gestrigen Dienstag benötigen Flugpassagiere aus dem EU-Ausland einen negativen Corona-Test, um nach Deutschland einzureisen. Dafür müssen die Reisenden bereits 72 Stunden vor dem Start im Abflugland einen Test machen. Manche Fluggesellschaften und Reiseanbieter:innen bieten Tests an, manche Passagiere müssen sich hingegen selbst in Labors, Testzentren oder Krankenhäusern um einen Test kümmern. Wer der Fluggesellschaft keinen Nachweis über ein negatives Ergebnis vorlegen kann, darf nicht in die Maschine einsteigen.

Corona-Test am Flughafen: Wer positiv getestet wird, muss in Quarantäne

Und wer positiv getestet wird, muss im Urlaubsgebiet bleiben und in einem Hotel in Quarantäne gehen. Ankommende am Flughafen werden von der Bundespolizei auf ihren negativen Corona-Test überprüft. Am gestrigen Dienstag war das bei mehr als 100 Flügen aus dem Schengen-Raum der Fall. Bei Rückkehrenden aus Drittstaaten außerhalb der EU ändert sich nichts: Schon vorher war ein negatives Testergebnis Pflicht. Die neue, seit Mitternacht geltende Testpflicht für Urlauber:innen soll vorerst bis einschließlich 12. Mai gelten.

Bei der Regelung geht es vor allem um Urlaubsreisende, die an Ostern ins Ausland fliegen. Die Bundesregierung hatte vor ungefähr zweieinhalb Wochen entschieden, alle Balearen-Inseln, mehrere Regionen auf dem spanischen Festland, Teile Portugals und Dänemarks sowie die Bahamas in der Karibik wegen sinkender Infektionszahlen von der Risikoliste des Robert-Koch-Instituts zu streichen. „Es ist davon auszugehen, dass von denen, die aktuell fliegen, viele Touristen sind“, sagt Dieter Hulick, Sprecher von Fraport. Geschäftsleute würden im Homeoffice arbeiten.

Flughafen Frankfurt: Hallen wegen Corona nur leicht gefüllt

In den Hallen des größten Flughafens Deutschlands ist es zwar nicht überfüllt, aber leer ist es auch nicht. Rund 440 Starts und Landungen werden laut Fraport täglich durchgeführt. Aus Mallorca kommen täglich rund neun Flugzeuge an, an Ostern seien es doppelt so viele.

Nach Einschätzung der Bundespolizei hatten die Fluglinien und Reiseveranstalter:innen genügend Zeit, sich auf die neuen Regelungen vorzubereiten, da der Start der Verordnung verschoben worden war. Die Testkapazitäten an den internationalen Flughäfen sind allerdings teilweise begrenzt. Auf den Malediven mussten Testkits eingeflogen werden, da die dezentrale Struktur der Schnellteststationen, nicht ausreichte. „Am Flughafen waren tatsächlich 30 Passagiere, die noch keinen Test vorgenommen hatten und nach negativem Testergebnis die Rückreise antreten konnten“, sagte eine Sprecherin der Fluglinie Condor der dpa.

Die negativen Corona-Tests sind häufig auf dem Smartphone abgespeichert. Auch Ruth Gutemann hat auf diese Weise ihr Ergebnis vorgezeigt. Die 23-Jährige hat einen Kurzurlaub in Amsterdam gemacht. „Ich wurde per E-Mail von meiner Airline informiert, dass ich einen Test benötige“, erzählt die Verkäuferin. Sie sei in eine private Teststation in Amsterdam gegangen und habe 39 Euro gezahlt. „Wenn ich schon reisen will, dann muss ich halt auch zahlen“, fügt sie hinzu.

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