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Flughafen Frankfurt

Fraport soll Landebahn stilllegen

  • Jutta Rippegather
    vonJutta Rippegather
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Die Bürgerinitiativen fordern Konsequenzen aus den drohenden Klimakrise. Die Zahlen von 2019 würden auch nach der Pandemie nicht mehr erreicht.

Das Bündnis der Bürgerinitiativen (BBI) gegen den Flughafenausbau fordert von Fraport einen Beitrag zur Bewältigung der Klimakrise. „Legen Sie die Landebahn Nordwest für immer still und reduzieren Sie die Flugbewegungen im öffentlichen Interesse für die lärmgeplagten Menschen im Rhein-Main-Gebiet auf 380 000 Flüge im Jahr“, appelliert es in einem am Wochenende veröffentlichten offenen Brief an die Flughafenbetreiberin.

Fraport hat angekündigt, den Betrieb der Landebahn vom heutigen Montag, 14. Dezember, an ein zweites Mal einzustellen. Grund ist abermals das wegen Corona stark zurückgegangene Flugaufkommen. Die Bahn wird als Abstellplatz für nicht benötigte Maschinen benötigt. Nach Ansicht der Ausbaugegner werden die Fluggastzahlen des Jahres 2019 auch nach der Pandemie nicht mehr erreicht. „Geschäftsreisen werden zukünftig häufig durch Videokonferenzen ersetzt“, schreiben sie. „Die Folgen einer drohenden Klimakatastrophe sind bei den Menschen angekommen und werden deren Reiseverhalten beeinflussen.“ Kurzstreckenflüge würden weniger. Subventionen für Billigflieger seien politisch nicht mehr durchsetzbar.

„Neue Zeiten erfordern eine neue Geschäftspolitik von Fraport“, heißt es in dem Appell weiter. „Nehmen Sie das öffentliche Interesse ernst und stellen Sie sich Ihrer Verantwortung in der Klimakrise.“

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