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Polizei im Einsatz. (Symbolbild)

Flughafen

Fluggast greift am Flughafen Frankfurt Polizisten an

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Ein betrunkener Fluggast verletzt bei einem Angriff einen Bundespolizisten. Er soll 2,68 Promille im Blut gehabt haben.

Im Vollrausch hat ein Fluggast am Freitag einen Bundespolizisten angegriffen und dabei verletzt. Ein Blutuntersuchung ergab später: Der Passagier hatte 2,68 Promille im Blut.

Flughafenmitarbeiter hatten am frühen Morgen gegen 6 Uhr die Bundespolizei alarmiert, weil der 35 Jahre alte Mann den Zugang zur Bordkartenkontrolle im Flugsteig B blockierte, wie ein Sprecher der Bundespolizei berichtete. Die Polizisten forderten den Mann auf, den Bereich zu verlassen. Daraufhin soll der 35-Jährige unvermittelt mit dem abgerissenen Griff seines Rollkoffers auf einen der Beamten eingeschlagen haben. Der Polizist habe zwar den Schlag abwehren können, so der Sprecher weiter, er habe sich dabei aber eine Prellung und eine Schürfwunde am Unterarm zugezogen. Zwei seiner Kollegen brachten den 35-Jährigen zu Boden, fesselten ihn und nahmen ihn mit zur Wache.

Die Polizei leitete gegen den Fluggast ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstandes gegen die Staatsgewalt ein. Der 35-Jährige sollte im Verlauf des Freitags einem Haftrichter vorgeführt werden.

Der Bundespolizist konnte trotz der Verletzungen seinen Dienst fortsetzen.

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