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Florian Illies (Archivbild) bekommt in Frankfurt den Börnepreis.

Auszeichnung

Florian Illies bekommt Börnepreis

Der Autor und Journalist Florian Illies wird in Frankfurt mit dem Ludwig-Börne-Preis 2014 ausgezeichnet. Sein Buch "1913" steht seit Monaten auf der Bestsellerliste, mit "Generation Golf" wurde der Schriftsteller im Jahr 2000 bekannt.

Der Schriftsteller und Journalist Florian Illies (42) erhält den Ludwig-Börne-Preis 2014. Illies verbinde die Kunst der Beobachtung mit wachem analytischen Blick und gewinne daraus überraschende Perspektiven auf unsere Welt, begründete Preisrichter Martin Meyer nach Mitteilung der Ludwig-Börne-Stiftung von Dienstag in Frankfurt die Wahl.
Illies' aktuelles Buch "1913", mit dem er ein Panorama des Jahres vor Beginn des Ersten Weltkriegs zeichnet, steht seit Monaten auf der Bestsellerliste. Ein Erfolg war auch sein Erstling "Generation Golf" (2000). Als Kulturredakteur in der FAZ, Mitgründer der Kunstzeitschrift "Monopol" oder als Feuilletonchef der "Zeit" schrieb Illies als über Bildende Kuns und forschte über den Geschmackswandel des 19. Jahrhunderts.

Der Börne-Preis für Essays, Kritik und Reportagen wird seit 20 Jahren vergeben und ist mit 20.000 Euro dotiert. Namensgeber ist der Schriftsteller Ludwig Börne (1786-1837), der als Begründer des politischen Feuilletons gilt. Zu den früheren Preisträgern zählen Bundespräsident Joachim Gauck und der Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki, im vergangenen Jahr war der Philosoph und Essayist Peter Sloterdijk ausgezeichnet worden. (dpa)

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