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Beim Klimaprojekt Ökoprofit sparen Firmen und Vereine Strom.

Umweltschutz in Frankfurt

Firmen sparen Strom

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Das Energiereferat der Stadt Frankfurt lädt weitere Unternehmen ein, sich an dem Klimaprojekt Ökoprofit zu beteiligen.

Genug Strom, um einen Vier-Personen-Haushalt 165 Jahre lang mit Energie zu versorgen, haben die Unternehmen der aktuellen Ökoprofit-Runde bisher eingespart. Das berichtet das städtische Energiereferat und ruft weitere Firmen auf, sich an dem Klimaprojekt zu beteiligen.

Seit 2013 ist Frankfurt dabei, wenn Betriebe mit dem Ökoprofit-Projekt ihr Umweltmanagement auf den Prüfstand stellen. In diesem Jahr sind neun neue Teilnehmer dabei: die Agaplesion-Kliniken, das Diakonische Werk, Frabona Metallwaren, die Heidinger GmbH, Julius Kleemann, der Verein Kinder im Zentrum Gallus, der Main-Taunus-Kreis, das Altenpflegezentrum Haus Aja Textor-Goethe sowie die St. Katharinen- und Weißfrauenstiftung. 

Die Firmen und Vereine stellen beispielsweise Beleuchtung um oder ändern Betriebsabläufe, um Energie zu sparen. In der aktuellen Runde wurde eine Maßnahme des Hauses Aja Textor-Goethe als besonders effektiv ausgezeichnet: Der Fuhrpark des ambulanten Pflegedienstes Melissa setzt jetzt auf Elektromobilität. Das helfe der Umwelt und senke die Verbrauchskosten um den Faktor 4 bis 5, berichtet Projektleiter Florian Unger. 

Insgesamt engagieren sich momentan 32 hiesige Unternehmen im Projekt. Ihre Einsparungen summieren sich auf 862 244 Kilowattstunden Strom oder 435 234 Kilogramm CO2 – und damit auf 165 374 Euro. Es wurde so viel CO2 eingespart, wie 334 796 Quadratmeter Wald kompensieren können – eine Fläche von mehr als 51 Fußballfeldern, rechnet Unger vor. Er lädt die neun neuen Teilnehmer ein, sich im Anschluss an die Einsteigerrunde dem Ökoprofit-Klub anzuschließen, der aktuell 23 Mitglieder hat. Da bleiben umweltbewusste Firmen im Austausch. 

„Wir planen auch ab Mitte 2019 eine neue Ökoprofit-Projektrunde“, sagt Unger. Interessierte Betriebe können sich per E-Mail an das Energiereferat wenden: florian.unger@stadt-frankfurt.de, Telefon: 069/212-39478. 

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